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Darf auch mal...

Darf auch mal...

Zwei Wochen >>Quasi Entzug<<. Also erst mal allen meinen Happy Birthday Grusssenden ein herzliches Dankeschoen. Sorry, die Maedels haben mich immer mit super Essen und Wein abgefuellt und dann in die Ecke gestellt. Tagsueber war dann immer volles Programm, damit das Leben nicht langweilig wird. So was...

Damit wir hier nen bisschen connected sind, haben wir nen USB Wirelessstick erworben, diesen in den alten Wog geknotet und an nem Holzstab am Grossbaum angebunden. Fuer E-Mail reicht’s, nen bisschen Internet geht auch, aber der Knotenpunkt liegt doch nah an der Grenze von 800 Metern. Schade, da funktioniert Skype leider nicht zum telefonieren.

Von Paolo, der italienischen MARCOPOLO gibt es eine Einladung zum Essen. Vollkommen crazy diese Italiener. Gabrielle, Paolos Freund segelt seit geraumer Zeit mit. Gabrielle ist etwa 65, ein Vorzeigeopa und traegt manchmal zwei Brillen uebereinander, weil eine nicht mehr reicht. Italienisch wild armeschwenkend erklaert er mir und Natale die Grundlinien des Lebens, Maya bekommt den Mund nicht mehr zu. Nebenbei kocht Gabrielle. Pasta, was sonst. Und das koennen sie eben diese Italiener: Quatschen und kochen. Eine kleine Fabrik fuer Schlaeuche hat er gehabt und den Rio Negro ist er auch schon mit dem Kanu runter. Nicht dem in Brasilien, nein, dem in Argentinien, den kennt naemlich kaum einer. Paolo hat Probleme mit seiner E-Mailanlage. Paolo spricht aber kein Englisch, Deutsch schon gar nicht. Also muss Gabrielle alles uebersetzten. Ich spiele ein bisschen am Computer, drehe an Knoepfchen von Funkgeraeten und pfeife ins Mikro. Da stimmt was nicht. Nach etwas Stirnrunzeln schraube ich den Antennentuner auf. Der Koaxstecker ist nicht angeschraubt. Wie Paolo ueberhaupt drei Jahre E-Mails bekommen hat ist mir vollkommen unklar. Der Abend wird entspannter. Neben den saugeilen Spagetti stellen Paolo und ich fest das Spanisch unsere gemeinsame Sprache ist. Ein wildes, ach wie bin ich froh das ich dich endlich verstehe Gespraech entfacht. Mail geht wieder, diverse Problemchen hat der Doktor geheilt. Paolo lacht, Gabrielle auch.

Das Katarina nicht mehr da ist schmerzt immer noch sehr, vor allen Dingen die italienische Salami ;-) Spass. Wir planen aufraeumen, vertun aber die Zeit mehr damit Maya zu bewundern und unsere Elternhormone auszuleben. Der Internetanschluss zerstoert den Rest unserer Planungen. Immerhin, ich schaffe doch einiges weg von den liegengebliebenen Mails, einiger der To Do Punkte. Doch ganz ehrlich. Wir fuehlen uns immer noch leer. Nix geht voran. Doch. Der Aussenborder hat seine Grippe ueberwunden.

Am Morgen bekomme ich unseren neun Blister. Selten aber wahr. Ein blauer Streifen in der Socke hat bei Naesse abgefaerbt. Der schoene neue Blister, der Stern, voller blauer Flecken. Wir zum Segelmacher >>Tasker<< am Ort. Der schaut sich das an, grummelt und sagt: >>Naechste Woche kommst Du und bekommst einen Neuen.<< Das war klar und deutlisch. Wir hatten uns schon auf eine ellenlange Diskussion gefasst gemacht. Jetzt ist er da. Noch haben wir ihn nicht ausprobiert. Aber am Wochenende. Ich hab ihn erst mal in den Regen gelegt.

Der Tag geht einfach so rum, wir geniessen Phuket, planen ein bisschen. Nur 30 Tage VISA bekommt man in Thailand. Bald schon muessen wir ueber die Grenze. Hmm. Das wird bestimmt wieder eine lange Diskussion und das nun auch noch zu dritt. Morgen mehr aus Ladyland.



  • 22:38
  • 14.12.2005
  • 07°49.33'N, 098°21.20E
  • Ao Chalong / Phuket / Thailand
  • Islands
  • 28°C
  • 2 NE
  • 0,5

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