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Marinazeit

SE wind in Florianopolis

Agustin ist gestern in die Marina gefahren und man hat uns freundlichst eingeladen für zwei Tage die Vorzüge eines einfachen Landgangs zu nutzen. Ob das nun so gut ist, ist die Frage. Acht Leinen halten die LADY an ihrem Platz. Und es bläst mit 30 Knoten, in Böen weit mehr. Der Anker hätte das auch gehalten und es hätte weniger gerumst. Aber gut, Einparken muss Agustin ja nun auch mal erleben. Die Duschen sind vor ein paar Monaten erst neu gemacht und ein Architekt hat sich voll ausgelebt. Da will man gar nicht aufhören zu duschen. Nur die Sauna ist leider nicht fertig geworden. Schade. Das wäre es gewesen.

Gestern Abend sind wir dann ein bisschen um die Häuser gezogen. Nicht grade der Hit diese Millionenstadt. Aber wenn man in der Woche darauf ein paar Tage auf See sein wird, kann man sich die Mädels ja schon mal schöner trinken, als sie es eigentlich sind. Entsprechend lange haben wir heute gebraucht um in die Socken zu kommen. Jetzt hüte ich das Boot, Agustin ist einkaufen. Zwischendurch war unklar, ob er überhaupt mit kommen kann, wegen familiärer Umstände. Aber das hat sich erübrigt und ich bin froh nicht alleine segeln zu müssen. Wenn das Wetter so wird wie im Moment angesagt, sind wir Sonntag Nachmittag hier raus und ab Richtung Süd. Vielleicht sogar direkt durch nach Uruguay. Ausklariert und seit Tagen illegal in Brasilien sind wir ja schon :-)

Ich habe mich gestern mal wieder mit der Ruderanlage beschäftigt. Zwei Stunden in den Innereien des Hecks verbracht um das Spiel aus dem Ruderstock zu beseitigen. Ich hab brav alles gemacht was mein Freund Karl von der MUKTUK mir geraten hat um das dauernde TackKlack wegzubekommen. Er muss es ja wissen, er hat bei KTM gearbeitet. Jetzt ist alles prima und ich habe ein ruhiges Gewissen, weil ich noch mal alles durchkontrolliert habe. Ist nämlich nicht mal so eben gemacht, da muss erst die Achterkoje komplett ausgeräumt werden.

Wenn die Wetterprognosen so bleiben wie angesagt, haben wir eine Woche starken Nordwind. Auf den Gribfiles 25 Knoten. Also bestimmt 30 Knoten von hinten. Das wird ein schneller Schlag, das ist genau der Wind, auf dem die LADY ihre Panzerqualitäten ausspielen kann. Bestimmt nur wenige Motorstunden.

So, ich gehe jetzt mal in das Cafe des „Club de Iates de Santa Catarina“. Vielleicht bekomme ich meine Töchter ja mal in Skype zu sehen. Bis zum Boot reicht das WiFi Netz nämlich leider nicht. Nett sind die hier alle, aber brasilianisch sieht hier keiner mehr aus. Sehr europäisch, kaum dunkelhäutige Menschen und die sehr hübschen Mädels und Männer haben oft meine Größe. Unglaublich was 350 Meilen Süd so ausmachen kann.






  • 14:35:17
  • 02.10.2010
  • 27°36.5250'S, 048°33.1000'W
  • 0°/0kn Anker
  • Florianopolis, Brazil
  • Uruguay
  • 21°/1015hpa overcast
  • 19°
  • 30kn/SSE
  • 1,5m

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