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1. Schultag

und die weitgereiste Schultüte

Heute war es endlich soweit, nachdem Lena bisher immer freiwillig an den morgendlichen Arbeitsstunde teilnehmen durfte, hat heute auch für unsere Jüngste offiziell die Schule begonnen. Sehnlichst erwartet, denn ohne Schulanfang keine Schultüte.

Nur, woher bekommt man mitten in der Karibik eine Schultüte? Rohlinge, Fertigtüten, Krepppapier, alles Fehlanzeige, noch nicht einmal vernünftigen, stabilen Fotokarton in bunten Farben gibt es in den Schreibwarenläden zu kaufen. Wie gut, dass wir noch Mayas Tüte haben. Weitgereist ist das gute Stück, hergestellt in Eigenarbeit in einem deutschen Kindergarten, geflogen über den Atlantik, gefüllt und zum Einsatz gekommen in Buenos Aires. Eine Schultüte, die sogar ums Kap Horn gesegelt ist, wo gibt es denn sowas? Mein Sammlergen, das von Micha so gerne belächelt wird, hat sich zumindest heute komplett bezahlt gemacht. Ein paar Schmetterlinge gegen Frösche getauscht, neues Krepp, neue Schleifen, Pappverstärkung für die Spitze und ein zweiter Name aus Moosgummi, schon ist das gute Stück wieder einsatzfähig. Not macht erfinderisch. Schultüte 2.0. Das Kind ist glücklich.

Zur Feier des Tages soll es Pizza geben. Natürlich im Restaurant, doch die Pizzeria um die Ecke, (bedeutet 30 Minuten Fußmarsch), hat zu, Nebensaison. Der nächste Bus bringt uns in die Stadt, holländische Kneipe, Pizza, Frikandel spezial, Amstel oder Heineken. Nur beim Eis als Nachtisch in der Eisdiele nebenan müssen wir passen, 3 Euro pro Kugel passen noch nicht einmal am ersten Schultag ins Fahrtenseglerbudget.

Während unseres ersten Schultages war auch Micha nicht untätig und hat ein paar qm Sperrholz besorgt, für die Werkbank und die Garage. Wir sind nicht die einzigen, die Spanish Waters zum Arbeiten nutzen, tagsüber hört man diverse Maschinengeräusche aus den Booten in der Anchorage. Wartungsmodus hat eine Seglerin mal dazu gesagt. So ist es. Im Nordwesten braut sich gerade eine tropische Depression zusammen, was für uns bedeutet, dass wir keinen Wind haben, es ist heiß, wie in einer Sauna. Die amerikanischen Meteorologen kratzen sich derweil am Kopf, denn noch vor 3 Monaten haben sie eine überdurchschnittlich aktive Hurrikansaison vorhergesagt, de facto gab es allerdings bis heute noch keinen einzigen. Das erste Mal seit 2002. Ob das so weitergeht weiß natürlich niemand. Wir persönlich könnten nach drei Tagen mal wieder ein bisschen Brise gebrauchen.






  • 14:10
  • 04.09.2013
  • 12°04.7840'N, 68°51.7830’W
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