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Und Micha fährt gegen die Leitplanke

Zu Besuch bei Stefan und Karin in Hannover

Klar war ich müde. Und ich war eigentlich auch auf dem Weg zum nächsten Rasthof, um mir einen neuen Kaffee zu holen. Dann ging alles ganz schnell. „Päng. Schrumm. Schramm.“ Ein vollkommen neues Gefühl. Eine vollkommen neue Erfahrung. Die Bekanntschaft mit einer Leitplanke. Nicht gerade so besonders schön. Blitzschnell bin ich wieder wach. Ich bin mitten in einer Baustelle auf der A7, auf dem Weg von Hamburg nach Hannover. Es ist abends. Es ist gerade dunkel geworden. Mist Kacke Verdammte Alte, geht mir durch den Kopf. Der vordere rechte Reifen ist hinüber und ich wuppel den Volvo mit dem Plattfuß ein paar 100 m weiter zum Ende der Leitplanke, finde den Weg durch ein paar Absperrungen auf einen Standstreifen. Das hätte ordentlich ins Auge gehen können. Das hätte auch damit enden können, dass mich so ein LKW zusammen geschoben hätte. Glück gehabt. Richtig Glück gehabt. Schon sind die Bullen hinter mir. Ich im gleichen Moment ich am Telefon mit dem ADAC. „Guten Abend kann ich Ihnen helfen?“ „Nein danke ich hab gerade den ADAC am Ohr. Der Abschleppwagen es in 20 Minuten da.“ „Na gut!“, meint die Beamtin, dann stellen Sie bitte ein Warndreieck auf dann können wir ihn ja nicht weiterhelfen.“ Ich bin immer noch geschockt. Das hätte ins Auge gehen können. Immer wieder geht es mir durch den Kopf. „Das hätte Ins Auge gehen können.“ Ob es wirklich nur der rechte Reifen ist der kaputt ist wird sich dann wohl noch herausstellen. Die rechte Seite vom Auto ist ziemlich verkratzt. So kann’s gehen. 2 Stunden später sitze ich in einem neuen Wagen. Vom ADAC habe ich direkt einen Mietwagen bekommen, den Volvo habe ich dagelassen und am Montag bekomme ich einen Kostenvoranschlag und dann die Entscheidung, ob sich die Reparatur überhaupt noch lohnt. Ja so kann’s gehen. Das Schicksal. Heute Morgen noch hat mir mein Doktor Menzel, mein Krebs Arzt, mitgeteilt, dass ich 0,0000 gefährliche Krebszellen mein Blut mit mir herumtrage. Und was mache ich? Ich schlafe auf der Autobahn beim Fahren ein. Geht gar nicht. 1 Stunde später komme ich in Hannover an und werde von Mitsegler und Freund Stefan empfangen. Stefan ist schon dreimal mit über den Atlantik gesegelt. Stefan ist Buddy. Aus Stefan ist ein echter Freund geworden.

Stefan begrüßt mich mit in der Küche mit einem Glas Kochwein. Er hat schon für uns beide, je 400 Gramm bestes Rinderfilet bereitgelegt und sein neuer Herd wartet schon auf meinen Besuch. Sein neuer Herd ist sein ganzer Stolz. „Das war unser diesjähriges Segelbudget“, grinst Stefan. „Deshalb werde ich wohl dieses Jahr nicht mit Dir und der MARLIN mitsegeln können. „Is klar!“, grinse ich Stefan an. „Prost“. Stefan und ich haben viel zu erzählen. Wir kommen von Hölzchen auf Stöckchen und der Abend geht mit dem besseren Wein, einem ausgiebigen Abendessen und einem guten Malbec Rotwein seinen Weg. Zu fortgeschrittener Stunde kommt Stefans Frau Karin nach Hause, trifft auf zwei kichernde Männer im Esszimmer. „Na. Euch scheint es ja so richtig gut zu gehen. Habt ihr für mich auch noch ein Gläschen Wein?“ Stefan holt nicht nur ein gutes Fläschchen aus einem Versteckchen, sondern bringt noch direkt eine Seekarte des Atlantiks und der Karibik mit. Verzeichnet sind die Tagespositionen der MARLIN bei der letzten Atlantiküberquerung, die er aber gar nicht mitgesegelt ist. „Hmm Stefan. Dir juckt es aber unter den Hufen!“, bemerke ich wohlwollend. „Nun ja. Grinst er mich an!“ Dann geht es ans Eingemachte. Stefan möchte am liebsten mit Karin und am liebsten mit Heike & Bernd als Crew im nächsten Jahr auf die MARLIN. Wo ist es denn am schönsten fragt er mich. „Du meinst, wo es am besten ist mit Karin um sie mit dem Segeln zu infizieren?“ Das ganze entwickelt sich zu einer sehr persönlichen Törnberatung. Die Wahl fällt auf die Südküste Cubas. So. Ich sage zu. Nächstes Frühjahr. Einverstanden. Aber mit Heike & Bernd müßt ihr selber sprechen. Diese kleine Entscheidung hat eine großen Hintergrund. Die Entscheidung mit der MARLIN in den Pazifik zu gehen steht. Gesundheitlich steht dem nichts mehr im Weg. Wenn ich das mit den Leitplanken in Zukunft lasse sollte das auch passen. Lieber segeln, Bus und Bahn fahren. Scheint wohl angebrachter zu sein.

Nach Cuba zu segeln und danach den südwestlichen Teil der Karibik zu bereisen, also noch eine Weile in der Karibik zu bleiben, hat seinen Hintergrund. Der ist das Abitur meiner Tochter Maya. Maya hat (derzeit 14) den dringenden Wunsch eine Segelreise mit der MARLIN und ihrem Papa zu machen. Ab Panama soll es über Galapagos, Französisch Polynesien, Osterinseln, Patagonien, Georgien, Tristan de Cunha nach Kapstadt gehen. Ich will genauso gerne wie Maya diesen Törn machen. Ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen. „Also Maya. Dann mal ran an den Schulstoff.“

Währenddessen erkundet Jan mit der MARLIN die Antillen. Eine nach der anderen. Es geht um Meilen. Er hat Tony dabei der die Meilen für seine Skipperausbildung braucht.



Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 53 Antigua - Martinique
CREW 54 Martinique - Grenada
CREW 55 Grenada - Antigua
CREW 56 Kite & Sail Expedition Grenadines
CREW 57 Kite & Sail Expedition Los Roques

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  • 08:45:00
  • 08.03.2019
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