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Skipper will Kiten - Wind wech

Es wird schwellig werden

So ist das im Leben. Jetzt habe ich eine Woche frei, packe mein Kite Zeug aus und was passiert. Der stetige NE Wind der letzten zwei Wochen schläft pünktlich ein, eine Depression im Norden zwischen den Kanaren und den Kapverden schickt uns dafür Swell ohne Ende. Na denn, kann ich ja mit dem Wellen-Surfen anfangen. Ist jetzt nicht so auf meiner Favoritenliste. Um 11Uhr holt mich Mite und Foot von www.kitekriol.com zusammen an der Pier ab. Ich habe meinen gesamten Kite Kram zusammengepackt. Muss ja mal gelüftet werden. Schon wieder ewig her, dass ich zum letzten Mal auf’s Wasser gekommen bin. Angekommen in der Turtle Bay. Kite aufgepumpt. Leinen ausgelegt. Gequatscht und Kennengelernt. Einweisung in die lokalen Gewohnheiten. Wind schläft ganz ein. Ja. Typisch. Ich vertreibe mir die Zeit mit 11er Kite Flugübungen am Strand und stelle nebenbei fest das mein großer Kite ein kleines, kleines Loch hat. Das gehört inzwischen auch schon zum Standardprogramm. Ganz wichtig ist nämlich das die Kite Ausrüstung trocken und kühl gelagert wird, wenn sie nicht benutzt wird. Jaaaaaa. Ist auf einem Segelschiff gar nicht so einfach. Und so transportiere ich meine Kites von einer Reparatur zur anderen. Ich diskutiere fast schon mit mir selbst ob es nicht günstiger wäre für mich, mir jeweils vor Ort Equipment zu leihen und meine Kites zu verkaufen. Dort wo man Kiten kann, gibt es ja eh immer Schulen, die alles vor Ort haben. Hmm. Mite und sein Team integrieren mich kapverdianisch sofort in ihr team. In dem Unterstand, der malerisch direkt an der Turtlebay gebaut ist (1000 Euro Pacht im Jahr) kann man prima chillen und auf’s Meer schauen, was ich auch ausgiebig mache. Ich schreibe mit, alle Namen von den Kitern auf, die ich kennenlerne, altersbedingt, bevor ich die bis morgen alle wieder vergessen habe. Alzheimer lässt grüßen. Spontan gibt es ein Barbecue mit Yellowfin Thuna. Noch mehr spontan freunde ich mich mit Joke an. Die gut gebauten Jungs haben alle europäische Freundinnen, wen wundert’s. Im nächsten Leben werde ich auch Surflehrer. Nach dem Barbeque gibt es Caipi aus der Waschschüssel. Hab ich so auch noch nicht gehabt. Is auch mehr Grog Rum als Zitronensaft. Deutlich mehr. Ich nehme Jokes Angebot an und lasse mein Kite Zeug da. Er will sich auch um das Miniloch in meinem Kite kümmern. Na dann hoffen wir mal das der Wetterbericht sich für die nächsten Tage noch ändert und die 15 Knoten Wind noch mal kommen die notwendig sind um Skipper Wnuk aus den Fluten auf’s Brett zu heben. Ich nehme den Weg am Strand. Zu Fuß. Als mir einfällt, dass ich ja noch eine Verabredung habe auf der SHIVA. Pactor reparieren. Was sonst. Nun gut. Mit dem Dinghy fahre ich die Anchorage, klopfe am nächst besten Boot an um zu fragen wo die SHIVA denn nun liegt. Der Fehler ist einfach gefunden. Ein koordinierter Stecker, eine korrigierte Antennenzuleitung zu nah am Achterstag montiert. Kann ja nicht funken. Nachdem alles zu meiner Zufriedenheit ist: Keine Verbindung. Hmm. „Wenn ihr auf See seid funktioniert das. Hier jetzt grade nicht wegen Flughafen, militärische Einrichtungen, Funkmüll…“ Hans Peter schaut ungläubig. Verstehe ich ja. „Ich bekomme hier grade auch kein Signal.“ Is halt mal so. In ein paar Tagen wird er mir ein Mail schreiben, dass alles geht. Weiß ich, aber er nicht. Noch nicht.

Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 50 Atlantiküberquerung Kapverden - Karibik 15.12.18 - 11.01.19

CREW 51 Tobago - Martinique 16.02.2019 - 28.02.2019

CREW 52 Martinique - Antigua 02.03.2019 - 14.03.2019

CREW 53 Antigua - Martinique 23.03.2019 - 04.04.2019

CREW 54 Martinique - Grenada 06.04.2019 - 18.04.2019

CREW 55 Grenada - Antigua 27.04.2019 - 09.05.2019

CREW 56 Antigua - Bermudas 11.05.2019 - 23.05.2019

CREW 57 Bermudas - Azoren 01.06.2019 - 20.06.2019</p>

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Skipper will Kiten - Wind wech

Es wird schwellig werden

So ist das im Leben. Jetzt habe ich eine Woche frei, packe mein Kite Zeug aus und was passiert. Der stetige NE Wind der letzten zwei Wochen schläft pünktlich ein, eine Depression im Norden zwischen den Kanaren und den Kapverden schickt uns dafür Swell ohne Ende. Na denn, kann ich ja mit dem Wellen-Surfen anfangen. Ist jetzt nicht so auf meiner Favoritenliste.

Um 11Uhr holt mich Mite und Foot von www.kitekriol.com zusammen an der Pier ab. Ich habe meinen gesamten Kite Kram zusammengepackt. Muss ja mal gelüftet werden. Schon wieder ewig her, dass ich zum letzten Mal auf’s Wasser gekommen bin. Angekommen in der Turtle Bay. Kite aufgepumpt. Leinen ausgelegt. Gequatscht und Kennengelernt. Einweisung in die lokalen Gewohnheiten. Wind schläft ganz ein. Ja. Typisch.

Ich vertreibe mir die Zeit mit 11er Kite Flugübungen am Strand und stelle nebenbei fest das mein großer Kite ein kleines, kleines Loch hat. Das gehört inzwischen auch schon zum Standardprogramm. Ganz wichtig ist nämlich das die Kite Ausrüstung trocken und kühl gelagert wird, wenn sie nicht benutzt wird. Jaaaaaa. Ist auf einem Segelschiff gar nicht so einfach. Und so transportiere ich meine Kites von einer Reparatur zur anderen. Ich diskutiere fast schon mit mir selbst ob es nicht günstiger wäre für mich, mir jeweils vor Ort Equipment zu leihen und meine Kites zu verkaufen. Dort wo man Kiten kann, gibt es ja eh immer Schulen, die alles vor Ort haben. Hmm.

Mite und sein Team integrieren mich kapverdianisch sofort in ihr team. In dem Unterstand, der malerisch direkt an der Turtlebay gebaut ist (1000 Euro Pacht im Jahr) kann man prima chillen und auf’s Meer schauen, was ich auch ausgiebig mache. Ich schreibe mit, alle Namen von den Kitern auf, die ich kennenlerne, altersbedingt, bevor ich die bis morgen alle wieder vergessen habe. Alzheimer lässt grüßen. Spontan gibt es ein Barbecue mit Yellowfin Thuna. Noch mehr spontan freunde ich mich mit Joke an. Die gut gebauten Jungs haben alle europäische Freundinnen, wen wundert’s. Im nächsten Leben werde ich auch Surflehrer. Nach dem Barbeque gibt es Caipi aus der Waschschüssel. Hab ich so auch noch nicht gehabt. Is auch mehr Grog Rum als Zitronensaft. Deutlich mehr. Ich nehme Jokes Angebot an und lasse mein Kite Zeug da. Er will sich auch um das Miniloch in meinem Kite kümmern. Na dann hoffen wir mal das der Wetterbericht sich für die nächsten Tage noch ändert und die 15 Knoten Wind noch mal kommen die notwendig sind um Skipper Wnuk aus den Fluten auf’s Brett zu heben. Ich nehme den Weg am Strand. Zu Fuß. Als mir einfällt, dass ich ja noch eine Verabredung habe auf der SHIVA. Pactor reparieren. Was sonst. Nun gut. Mit dem Dinghy fahre ich die Anchorage, klopfe am nächst besten Boot an um zu fragen wo die SHIVA denn nun liegt. Der Fehler ist einfach gefunden. Ein koordinierter Stecker, eine korrigierte Antennenzuleitung zu nah am Achterstag montiert. Kann ja nicht funken. Nachdem alles zu meiner Zufriedenheit ist: Keine Verbindung. Hmm. „Wenn ihr auf See seid funktioniert das. Hier jetzt grade nicht wegen Flughafen, militärische Einrichtungen, Funkmüll…“ Hans Peter schaut ungläubig. Verstehe ich ja. „Ich bekomme hier grade auch kein Signal.“ Is halt mal so. In ein paar Tagen wird er mir ein Mail schreiben, dass alles geht. Weiß ich, aber er nicht. Noch nicht.

Mitsegeln auf der MARLIN!

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  • 22:00:00
  • 16.11.2018
  • 16°10.5516'N, 022°55.4177’W
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  • Boa Vista, Cabo Verde Islands
  • Mindelo, Cabo Verde Islands
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