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Lauerstellung. Illegal auf den Bahamas

teambuilding

Es heißt ja, dass es internationales Recht sei sich 72 Stunden sich weltweit in fremden Ländern mit dem Schiff aufhalten darf ohne einzuklarieren, wenn man ankert, aber das Schiff nicht verläßt und an Land geht. Ob dem wirklich so ist, ich weiß es nicht. Mir gefällt die Regel, deshalb wende ich sie an. Heute morgen mit dem Sonnenaufgang reicht es dann mit dem Aufkreuzen. Die Etmal Werte sind deutlich Varadero – Key West 131 sm Logge / 237 Way over Ground. Miami Street 129 Logge / 277 WOG, was 11,5 knDurchschnittsgeschwindigkeit mit Strom sind. Schäden gibt es auch. Der Bolzen zur Befestigung der Klappe von der Segellast ist rausgefallen beim Gegenanaufkreuzen und Wasser schaufeln. Ich weiß nicht wann. Irgendwann habe ich es gesehen und hab die Klappe richtig gesichert. Auf jeden Fall ist die durch die Gasdruckfeder offen gehalten worden und heute haben wir mindestens zwei Badewannen Salzwasser da mit der Bilgenhandpumpe rausgepumpt. Kein Wunder das MARLIN immer tie fer eingetaucht ist mit dem Bug. Hatte mich schon gewundert. Für die Zukunft wird die Klappe immer niet- und nagelfest gesichert. Ich bin ja so glücklich,. Dass die Segelast schottdicht getrennt ist vom Rest des Schiffes und ich ein Aludampfer habe und kein Stahlschiff mehr.

Der 70kg ROCNA MARLIN Anker fällt im Wind- und Wetterschatten von Berry Islands in den Bahamas. Das Wetter, anfänglich noch Badewetter verschlechtert sich stündlich. Wir wollen nur Luft holen, MARLIN klar machen und ausruhen nach den Anstrengungen der fast 3×24 Stunden non-stop gegenan Hauerei. Das Vesper MARINE WM850 AIS schalten wir still. Besuch von den Behörden wollen wir nicht haben. Morgen vormittag soll es schon weitergehen. Der Wind wir drehen aus SE und weiter auf S. Unser Wetterfenster. Quasi wie bestellt. Mir glaubt aber keiner so recht. „Das ist doch alles Hexerei.“

Christian ist Wiener und hat es ein bisschen schwer mit mir. Im Fragebogen hat er angegeben, dass er schon eine E-W Atlantiküberquerung gemacht hat. Auch alles andere passt. Also. Warum nicht? Aus 10 Bewerbungen hat er sich qualifiziert. Er fehlt noch auf dem Ankommensfoto vom 28. April, weil er erst später anreiste. Nun stellt sich raus, dass Christian nicht so lebendig und sicher auf dem Schiff bewegt wie der Rest der CREW, nicht wie ich ich es mir vorstelle. Ich habe ein Sicherheitsproblem und fühle mich überfordert. Beim Debriefing des Tages, bringe ich meine Bedenken vor und frage die Gruppe und natürlich Christian, was wir tun sollen. Ich ernte betroffene Blicke, denn schon am Tag davor habe ich Bedenken zu meiner durchgehenden Leistungsfähigkeit mit dem Verantwortungslevel angebracht. Nach ein bisschen Bedenkzeit entscheidet die Gruppe mit Christian sicheres Bewegen an Deck zu üben und die Entscheidung für den Törn zu den Acoren auf Bermuda zu vertragen. Ic h bin einverstanden.

Einverstanden bin ich auch, weil CREW 45, speziell Stephan sich in die Küche stellt und mir das Kochen abnimmt. Wir werden nicht mehr so schräg segeln wie in den letzten 72 Stunden. „O.K. Let’s try.“ Ohne viel Aufhebens bereitet das team MARLIN für die nächsten 800 Meilen vor. Das Timing passt. QtVLM rechnet irgendwas von 3 Tagen 11 Stunden. So sportlich werden wir aber nicht segeln. Mit vier Nächten werde ich mich zufriendenstellen. Man wird sehen. SAEFTY FIRST!




  • 19:00:00
  • 04.05.2018
  • 25°48.5092’N, 077°56.9516’W
  • -°/ - kn
  • Bahamas / Berry Islands
  • Bermudas
  • 24°C
  • 15 kn/E
  • 2,0 m

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