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Sonne, Segeln, Spass.

Schon den ganzen Tag scheint die Sonne. Von Anfang an. Dazu 25 Knoten Wind auf den in Legerwall gelegenen Ankerplatz in Luganville. Da kommt Spass aus. Bevor ich kotzen muss, verziehe ich mich nachts um drei Uhr in die Achterkabine. Dann verschlafe ich so gerade eben den Wetterwinfried und hoere nur noch SE-E-NE drehend. Das kann ja nicht fuer uns sein, denk ich mir noch.

Buckelnd verziehen wir uns vom Ankerplatz auf die andere Seite der Bucht. Dort gibt es eine Resort mit Bojen. Abzieher, das sind die, die den Seglern 7 US Dollar abnehmen fuer die Entsorgung von 30 Litern Muell. Verarschen kann ich mich alleine! Etwas weiter oestlich finden wir neben ein paar Local Fischern, ein paar Quadratmeter Sand fuer unseren Buegel. Im Windschatten, koennen wir endlich das machen, was am Ankerplatz nicht moeglich war, weil man Segelgefuehle hatte: Aufklaren. Um die Ecke blaest es mit 25 Knoten aus Ost. Genau da, wohin wir raus muessen aus der Bucht. Also alles festbinden, den guten Reiswein, das Trockenfleisch und die ausnahmsweise mal guenstigen Bananen (Bunsh 1,5 USD)… Die Sonne knallt ins Cockpit, wir sind ganz erschrocken, lassen uns aber nichts anmerken, damit die Sonne sich nicht vor uns erschreckt. Natale zaubert in der Kueche, ich kuemmere mich ums Stehende und Laufende (Was meine ich wohl damit?) Anker auf und wir kreuzen sportlich gegen die immer noch blasenden gegen den Passat. Trotzdem: Prima. Schraege Sache, aber das kann die Lady gut, wenn sie will. Zwei Stunden spaeter sind wir am Million Dollar Point vorbei. Halbwind, Sechs Knoten, Klack, Klack, die Angelleinen springen aus den Waeschklammern, zwei Doraden a 5,5 kg (wir haben die Fragerei jetzt satt und haben eine Fischwaage gekauft), auf dem Vordeck eroeffnen wir die Metzgerei (igitt) und der Kuehlschrank ist voll. >>Fisch satt!<< oder: >>Schon wieder Fisch?<< Naechster TOP: Sundowner! Uns geht schon wieder der Reiswein aus. >>Noch ein letztes Glas mit Dir mein Schatz!<< Nicht nur das, sondern der Wind schlaeft ein. Bewegung 0,0 Knoten! Nach einstundenlangem Bitten bekommen wir dann die Bescherung: >>Schon wieder auf die Nase!<<, da dreht sich doch die Dorade im Kuehlschrank rum! Stunden spaeter. Immer noch hoch am Wind: Wir haben uns wieder dran gewoehnt das alle Wettersysteme grundsaetzlich gegen uns sind. Natale schnarcht, ich esse Trockenfleisch und die Lady segelt wie im Bilderbuch durch die wunderschoene warme Vollmondnacht in Schlangenlinien nach Norden. Wirklich komplett romantisch. Sowas.






  • 23:12
  • 31.08.2004
  • 14°53.09S, 167°18.72E
  • Luganville/Santo/Vanutatu
  • Vanoua Lava/Vanuatu
  • 26°C
  • NE-E 3-4
  • 1,5

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