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Red white dream

Im Bann des Leuchtturms

Nach einer kirmesartigen Nacht vor Anker bei ungeschütztem 20 Knoten Nordwind in ordentlicher Welle ist der Wind am Morgen dann wie prognostiziert eingeschlafen. Mit dem Ergebnis, dass der Ankerhaken aus Edelstahl angebrochen ist. Alterserscheinung. Edelstahl, Salzwasser, hohe Temperatur. Ein Knoten durch die Kette mit einer ehemaligen Dyneemareffleine tut es auch. Wir verlegen nah unter Land auf 4 Meter Wassertiefe und glasklarem Wasser. Mit dem Morgenlicht kommt Leuchtturmwärter Frank angeschwommen und wir besuchen die beiden Fischer mit dem Dinghy um das Verproviantierungsproblem zu lösen. Zwei Flaschen Rum wandern über die Bordkante und jede Menge Fisch zurück. Das Problem ist für die nächsten Tage erst mal gelöst. Ein Nichtfreundfischer vernichtet die Pläne die Insel von oben zu sehen. Erst einmal. CREW 41 bringe ich an Land. Schnorcheln, Baden, Abenteuer ist angesagt. MARLIN verlangt nach mir. Batterien Laden, 300L Wassermachen und diverse kleine Servicearb eiten. Ich habe Glück und finde noch einen Downstep Controller mit dem ich die 12V Johnsonpumpe zur Betrieb der Kühlkompressoren an 24V betreiben kann. Erst einmal begüge ich mich aber mit Handauflegen und leichten Schlägen mit der Küchenschere. Der frische Fischvorrat muss runtergekühlt werden. Morgen nehme ich mir das Projekt dann mal vor.

Aus den Fischresten bereite ich eine Suppe im Druckkochtopf vor. Bestimmt sind meine Gäste hungrig, wenn sie wiederkommen. Alles was grade reif ist, zwei Kilo Hundfisch landen im Topf, als ich alle wieder abgeholt habe. Gewürze, ein halber Liter Weisswein, Fried Rice. Stahlende Gesichter belohnen mich. Satte Crew – Glückliche Crew. Die Nichtfreundfischer gehen Anker auf und wir an Land. Die verbotenen Aussicht ist wieder mal unschlagbar und wieder wandert flüssiges Geld als Dankeschön über die Theke. Hände waschen Hände, so ist das. Wir sitzen auf alten russischen Ledergarnituren und geniessen den wieder einmal wolkenlosen Sonnenuntergang. „Ist das jetzt jeder Tag so schön wie heute?“, fragt Maren. „Ich kann es Dir nicht versprechen Maren“, grinse ich. Meiner Crew geht es gut und ich habe Spaß bei meinem Job. Das merken die auch. Für Morgen steht Cayo Salt auf dem Plan und dann geht es weiter nach Cayo Largo. CREW 41 hat Hummeln im Hintern. Aber ich auch . Cayo Campos ist zu erreichen und der Rückweg ist upwind und wird sportlich.






  • 21:00:00
  • 05.03.2018
  • 21°39.7055’N, 081°02.4915’W
  • -°/ -kn
  • Cuba Cayo Guano
  • Cuba Cayo Largo
  • 27°C
  • 3kn
  • 0m

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