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Jetzt sind sie perfekt

Zurück zum Heimathafen

Schon ein bisschen komisch. „Heimathafen. Das ist doch Flensburg!“ Nun. Noch dreimal wird es Cienfuegos sein und dann Culatra. Das die MARLIN wieder nach Flensburg kommt ist derzeit frühestens für 2019 geplant. Ja. Mir geht es wieder besser. Den Klingonenangriff auf mein Immunsystem habe ich irgendwie doch überlebt. Ich muss auch nicht mehr an Deck, wenn meine Crew das Schiff zum nächsten Ankerplatz segelt. Ein sicheres Zeichen dafür, dass jetzt alle mit dem Schiff klar kommen. Für mich beginnt jetzt die entspannte Zeit. Bis morgen. Dann endet die schöne Zeit mit meiner CREW 41. Jetzt. Jetzt, wo sie alles können. So ist das.

Die Windvorhersagen für die Nacht sind widrig. Wir haben Trabuco erreicht. Ein kleiner romantischer Felsbrocken im Meer. Kaum 1 Meile südlich von meinem Leuchtturm. Kann man romantisch finden. So ich. Wunderschön. Könnte tagelang hier ankern und den Vögeln beim fliegen zusehen, die Kamera in den Plastiksack eindrehen und morgen früh rüberschwimmen, bei Sonnenaufgang die Blende aufdrehen. Es gib cubanisches Rind, Languste in Knobibutter und viel Reis. Es gibt immer noch Salat. Es wird gelacht. MARLIN schwankt im Ostschwell. Es ist Dirk, für den dieser Ankerplatz kein Ankerplatz ist. Nicht für die Nacht. Wackelt doch zu sehr. Ich stimme ein. Schon dunkel, verlassen wir Trabuco. „Ich komme wieder. Nächste Woche.“ Der kleine Strand hat es mir angetan. Das Riff auf der Westseite muss wunderschön sein. „Ich komme wieder. Nächste Woche. Bestimmt“ Und so segeln wir am letzten Tag noch einen sternklaren Nachttörn. Punkt 22 Uhr schaltet William am Leuchtturm de n Wind an. 15 Knoten aus Nord. Passt. Wie schon die ganze Zeit. Crew 41 bekommt immer den richtigen Wind, in der richtigen Stärke, aus der richtigen Richtung. Weiss der Himmel, wie die das machen.

Die letzten zwei Wochen waren hart für mich. Ohne eigene Koje. Bei sechs Gästen schlafe ich im Pilothaus. Morgens rolle ich mein Schlafsack weg. Meine drei Habseligkeiten liegen hinter dem Radar versteckt. Mit Arne hab ich wieder angefangen zu rauchen, weil diese doofe elektrische Zigarette aus Deutschland nicht funktioniert. Mit der Grippe habe ich genauso schnell wieder aufgehört. Igitt. Wir haben viel gesegelt, wenig Landgang. Den Kite zu Entspannung rauszuholen passte nicht. Oder keine Wind. Abends habe ich Essen gezaubert. 24/7 Skipper und lächeln bitte. Für mich war es eine komplett alkoholfreie Zeit. Das hat mir gut getan. Während der Arbeit sollte man nicht trinken. Ganz nebenbei habe ich noch mit Eike im MARLIN Büro eine e-mail Dauerleitung gehabt. Und als dann dieser Virus zugeschlagen hat. Nun. Das war dann doch harter Toback. So ohne Kabine. Ja. Sosehr ich Maren, Rolf, Mathias, Michael, Arne und Dirk: Norddeutsch ins Herz geschlossen habe, so sehr freue ich mich auch auf Freitag. Meinen freien Tag!

Es folgt Crew 42. Samstag 12 Uhr eintreffend. Dann muss ich wieder lächelnd in der Marina stehen. Menschen, die viele Geld ausgegeben haben um mit mir und der MARLIN segeln zu gehen, die schon wochenlang den nächsten zwei Wochen entgegenfiebern. Und ganz ehrlich. Ja ich freue mich. Mein warmes, herzliches, Lächeln wird ehrlich sein. Ich werde wieder das beste aus Cuba herauszaubern, kochen und im Pilothaus schlafen. Aber nächste Woche werde ich mir die Zeit zum Kiten nehmen.




  • 21:36:00
  • 13.03.2018
  • 21°41.3139’N, 081°02.2223’W
  • 31°/ 7kn
  • Cuba Cayo Trabucho
  • Cuba Cien Fuegos
  • 25°C
  • 5kn/NW
  • 1m

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