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Kinder. Das schönste Glück im Leben

Ich kann glücklich sein

Zwei meiner Kinder an Bord zu haben ist das größte Glücksgefühl für mich, dass ich überhaupt haben kann. Sie nicht täglich zu sehen, stellen sich viele als doch sehr schmerzhaft vor. Ich denke da etwas anders drüber. Komme ich nach Flensburg, so versinkt die anfänglich extreme Freude nach wenigen Tagen im Alltag. Schule, Arbeit, Stress, Termine, Viren, Probleme, Freizeit Aktivitäten und immer wieder anderen die in unser Leben treten und Zeit klauen wollen. Nicht zuletzt die sogenannten sozialen Netzwerke, die einem die Zeit seiner Kinder, die den Kindern, die Zeit ihrer Eltern klauben. Vielleicht ungerecht, egoistisch, entziehe ich mich mit meiner Leben-Segel-Philosophie, diesem Trott. Meine Kinder kommen an Bord und nehmen sich, wozu sie das Recht haben. 100% Papa.

Die Überfahrt vom Leuchtturm nach Cayo Largo war grandios. Wir haben zwei Logbucheinträge gemacht. Einem beim Abfahren, einen beim Ankommen. Keine gute Seemannschaft. Aber gutes Familiensegeln. „Wann sind wir endlich da?“ Mayalena langeweilen sich eher. Die Eltern geniessen den gesäuberten Rumpf der MARLIN, ohne Rattern des Propellers unter Motor und die altbekannte Rumpfgeschwindigkeit der MARLIN. Diese legt sich auf die Backe, rauscht und gurgelt am Wind mit 8-9 Knoten durchs Wasser Richtung Strandleben und Urlaubsimage. Perfekt. So soll es sein.

Schwester Susanne ist auch dabei. Wir legen in Cayo Largo ausnahmsweise am Steg der Marina an und Susanne, die die Liebe zum Segeln noch nie so richtig entwickeln konnte, ist froh einen mehrtägigen Tauchurlaub in Folge zu buchen, mit All Inclusive Hotelurlaub und Strandbar. Wir gönnen es ihr. Es war eine wunderschöne Woche Susanne. Wir gönnen es auch uns und sind nun als Familie an Bord. Verlegen nicht ohne obligatorischen Marinakratzer vor Anke an den Playa Sirena. Es wird ausgepackt: Dinghy mit 30PS Aussenborder, Schnorchelzeug, GoPro Kamera, Tolino, Hängematte, Wein, Lobster, Pago, Paddelbord, Wakeboardutensilien, Strandhandtuch… Von oben Sonne. Aus Süden Wind. Ich bekomme tonnenweise Zuneigung von MayaLena. Zwischenzeitlich heulen wir gemeinsam, weil die Zeit so rennt und so kurz ist, dann wieder Vollgas an Aktivitäten. Ich stellen MayaLena mit der Wakebord Leine aufs Paddelbord hinter das Dinghy. Nach zwei Versuchen stehen sie beide sicher bei Vollgas. Es ist unglaublich. Grinsen von rechts bis links im Gesicht. „Jetzt aber das Kite Board als Wakebord.“ Ich erkläre ihnen was ich weiß und selbst nicht kann. Maya steht nach zwei Versuchen auf dem Board und fährt ihre ersten 5 Meter hinter dem Dinghy. Leichtgewicht Lena ziehe ich mit der Hand die ersten Meter über das Wasser. Es ist gar keine Frage, dass sie innerhalb der nächsten Tage übers Wasser fliegen lernen. Ein bin ehrlich neidisch über ihre jugendliche Leichtigkeit so etwas zu lernen und das alles ohne sich weh zu tun. Unglaublich.

Die Woche gehört uns. Das Wetter passt. Der Wind wird an den richtigen Tagen aus den richtigen Richtungen wehen. Das Spassbarometer steht auf Anschlag. Abends sitze ich mit Maya, Arm in Arm kuschelnd auf dem Vordeck und wir philosophieren über das Leben. Sie ist so groß geworden. Ich verbiete mir immer selbst, so etwas zu sagen. Dieser blöde Spruch. Das Schönste in meinem Leben ist sicherlich meine Kinder zu haben.



  • 21:35:00
  • 08.04.2018
  • 21°36.9375’N, 081°34.6974’W
  • -°/ -kn
  • Cuba Cayo Largo
  • Cuba Leuchtturm
  • 28°C
  • 15 kn/SE
  • 0 m

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