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Socken raus!

Bermudas voraus.

Ne, wir laufen die Bermudas nicht an. Gestern den Genacker getrocknet und verstaut. Der muss zu einem fleißigen Segelmacher. So weit ich das sehe, ist der zu reparieren, aber am besten in Thailand. Na, da wird der Transport wahrscheinlich zu teuer sein. Mal schauen. Weiß jemand ob es auf den Azoren einen Segelmacher gibt? Uns MARLIN läuft auch ohne Genacker durch die Nacht. Der gebrochene Schäkel ist nicht aufgetaucht. So was.

Rein aus Spaß hab ich schon mal die langen Sportsocken in der Schublade gesucht und nach oben gelegt. Ebenfalls aus Spaß verbinde ich mich schon mal mit der Sailmail Station in Belgien. Das klappt 1a Nachts auf 16 und 20 Mhz. Na dann, kann es ja nicht mehr so weit sein. Azoren liegen an: 1976 Meilen oder so.

Heute dann steht die Montage des Furuno Plotters an. NavNet steht darauf. Allerdings schon etwas älter. Bisher schlief das Ding seinen Dornröschenschlaf unter Lenas Koje in Handtüchern verpackt. Jetzt steht es im Pilothaus, wie ein Fernseher. Warum? Nun, das Ding funktioniert mit GPS Daten und der 24NM Radarschüssel auf dem Heckständer. Und mit kürzerer Distanz zur Flensburger neuen Heimat, macht es mehr Sinn das einsatzbereit zu haben. Ich drücke den „Ein Knopf“ und die blinde Kuh lebt! Sogar AIS könnte man anschließen und einen Schacht für SD Navionicskarten hat es auch. Uns reicht die eingebaute Übersichtskarte. Auf dem Bordrechner ist alles drei- und vierfach vorhanden. Versegeln werden wir uns wohl nicht. Ein Frachter kommt voraus durch und wir spielen den Ernstfall. Frachter in Sicht bei dickem Nebel. Allerdings auch auf AIS von Vesper Marine und das zu einem zehntel des Energieverbrauchs. Elektronik aufm Boot ist alt, wenn der Hersteller sie als Messeneuheit vorstellt! Nicht so PACTOR. Mein Freund Martin hat wohl seine Rente zusammen. Der fährt lieber mit dem Motorrad über die hessischen Berge als zu arbeite. Sein Urlaub sei ihm gegönnt. Keine Modems für die nächsten drei Wochen ;-) Aber mal ernst, wir brauchen den RADAR-Schirm vor allen Dingen um in Squalls, also Regengewitter reinzuschauen um zu sehen, ob es sich lohnt die Gummistiefel rauszuholen. Das geht nämlich prima und man sieht wo es regnet. Den Plotter ständig mitlaufen lassen werden wir wohl nicht. Das tut bei uns der Bordrechner, der MiniMAC läuft 24/7 und ich bin sehr zufrieden über den geringen Stromverbrauch. Überhaupt ist die Energiebilanz mit nur 400 Watt Solar Panel und SuperWind Windgenerator sehr erfreulich. Der Generator kommt zur Batterieladung eigentlich nur alle drei- bis vier Tage zum Einsatz um Wasser zu machen. Das geht bei uns nur mit Fossilen Brennstoffen. Dann aber flott mit 120L die Stunde. Hier wird geduscht, wenn geduscht werden will.

Den Atlantiktörn hatten wir uns insgesamt eher etwas flotter vorgestellt mit einer 60 Fuß Yacht. MARLIN macht das alles sehr gut ohne viel Rumwackelei. Am Wind auch sehr überzeugend flott. Auch bei lauem Lüftchen. Doch wenn es dann von hinten leicht weht, da kommen die 28 Tonnen dann doch ordentlich zur Geltung. Zum Beispiel jetzt. Acht Knoten wahrer Wind raumschots mit Groß ausgestellt, Genua ausgebaut. 135 Grad zum Wind, rappelt nix. Immerhin noch 5 Knoten durchs Wasser, ein halber Knoten Strömung schiebt noch mit. „Also Wnuk, was regste Dich auf?“ Willst schneller als der Wind, musste Dir nen Flieger kaufen. Auf jeden Fall sieht es für die nächsten Tage etwas flotter aus. Da könnte schon mal 20 Knoten drin sein. Wir werden berichten.






  • 00:32
  • 22.06.2014
  • 32°47.7047'N, 67°15.2638’W
  • 90°/6kn
  • Nordatlantik
  • Azoren / Atlantik
  • 24,7°/1015.9hpa
  • 23,7°
  • 253°/09kn
  • 1-2m

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