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  • Zur Lage auf der Lady: Es ist weiterhin alles ziemlich schraeg!
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Abschied

Kurs Nord

Mehrere Stunden Flaute liegen hinter uns. Ich habe geschlafen. Nathalie hat an den Segeln gespielt, damit wir nicht zurück fahren und Julian hat auf den Horizont geschaut und nichts gesagt. Was machen die Kinder? Nathalie fordert Sie auch heute am Sonntag mit Schule, was sie als vollkommen normal empfinden, weil ihnen eigentlich, wie allen anderen, der Tag schon egal ist. Maya lernt am Nachmittag Schach auf dem iPad. Lena irgendein pädagogisches Musikinstrument Programm

Auf dem Photo sieht man unsere Französisch-Kanadische Freunde, deren Kinder unseren die Wartezeit auf den Bahamas nicht zu lange hat werden lassen. Zum Abschied nageln wir Schilder mit den Entfernungen „Nach Hause“ an die Säule zu den dutzenden anderen. Schwer romantisch! Und machen das notwendige Gruppenfoto dazu mit Selbstauslöser. Alle lächeln, alle sind glücklich. Glückliche Seglerherzen. Doch dann war Abschied.

Am Nachmittag kommt dann plötzlich wieder Wind auf. Unsere Geschwindigkeit ist gleich Fahrt durchs Wasser plus Golf Strom, gleich Windgeschwindigkeit bis 10 Knoten. Wie die MARLIN das macht? Von unserer IRON LADY sind wir das nicht gewohnt. Der Motor bleibt aus. Der Himmel ist blau. Wenn das mal immer so bleibt. Wir machen Nord mit Ostkomponente um den Golf Strom auszunutzen und bei 38 Grad Nord die Kurve nach Ost zu bekommen. Mit Rüdiger Hirche von www.intermar-ev.de konnten wir schon einmal funken. Leider ist die Tagesfrequenz auf 14.313 immer durch ein paar Texaner belegt, die sich trotz meiner Bemühungen, nicht dazu bewegen lassen, die Frequenz zu wechseln. Alternativ mailen wir. Intermar ist zwar kein Ersatz zu Rene von der MIRA, aber der verweilt immer noch in Deutschland und ist Pommes Rot-Weiß ;-) Sausack.

Bis Flensburg noch 4658.65 sm, Etmal gestern auf heute 159sm. Zweiter Tag auf See.

Offshore

Kurs Bermudas liegt an

729 Meilen noch bis zum Wegpunkt. Wir kommen gut voran und verlassen grade das Gebiet um die Bahamas Richtung Nord. Mannschaft und Boot sind in bester Verfassung. Wir gewöhnen uns langsam an den Bootsalltag. Mit leichten halben und achterlichen Winden segelt die MARLIN unglaublich flott nach Nord. Hat sie es nun doch eilig? Der Golf Strom ist mit uns und setzt noch mal einen Knoten drauf. Doch die Vorhersage sagt: Flaute. Zumindest heute Nachmittag. Nun, wir werden es überstehen. Unser 30 Tonnen Leichtwindsegler wird uns schon weiter treiben. Den neuen 220 qm Genacker haben wir bisher noch nicht gesetzt.

Julian übernimmt die erste Wache von 21-00 Uhr, ich die zweite bis drei und dann kommt die Capitana und begrüßt den Tag. Angenehme Besetzung. Zumindest so lange der Wind so bleibt. Sogar einen kleinen Skipjack Tuna hatten wir schon an der Angel. Nicht so mein Fall im Topf, aber Nathalie kann da ja manchmal zaubern. Ich beschäftige mich da lieber mit Neufang ab Sonnenaufgang,

Über die neue Aktivität im Gästebuch freuen wir uns sehr. Das belebt doch die Freude am Schreiben sehr. Nur, wer ist Conny aus Kapellen. Das beschäftigt mich jetzt schon den ganzen Nachmittag. Na, vielleicht bekomme ich ja noch kleine Erinnerungshilfe.



  • 02:00
  • 15.06.2014
  • 25°20.2800'N, 75°52.5361’W
  • 14°/6,3kn
  • Nordatlantik
  • Azoren / Atlantik
  • 27,1°/1020.4hpa
  • 27.3°
  • SE/7kn
  • 1m

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