• Durch die Hin…
  • Der Armada en…
  • Back to Ancho…
  • Waffen an Bor…
  • noch einmal
  • Knusper, knus…
Videos
  • Marinazeit
  • Sonntags auf…
 


Hot Springs

Heute morgen war dann endlich Schluss mit Regen. Schon beim Augenaufmachen blauer Himmel ueber der Luke, beim Rausgucken sah man die letzten Wolkenfetzen in den Bergen haengen.
Was wir gestern abend nicht gesehen haben, die Bucht ist wunderschoen. Um uns herum dichter gruener Herr der Ringe Wald. Riesige Baumfarne, flechtenbewachsene Baeume, zwischendurch Palmen.

Nach grosser Putzaktion brechen wir auf und wandern zu den auf der Karte eingezeichneten Hot Springs. Schwefelhaltiges Wasser in heissen Becken mitten im Urwald. Wunderschoen ist der Weg durch das dichte Gruen, nach den gestrigen Regenguessen riecht alles intensiv nach Blaettern, Pflanzen und Baumen. Unsichtbare Voegel rufen, unter den Farnen gluckern Baeche, wir aergern uns, dass wir unseren neuen MD-Rekorder nicht mitgenommen haben, um die Geraeusche aufzunehmen. Naechstes Mal. Nach etwas mehr als zwei Stunden steigt uns schliesslich Schwefelgeruch in die Nase. Wir sind da. Ein kleiner Bach schlaengelt sich durch das Dickicht, hier uns da von Steinen und Wurzeln gestaut entstehen kleine Badebecken. Nach dem Regen ist alles glitschig, mehrere Male landen wir fast auf dem Hosenboden.

Temperaturprobe mit der Hand, nach einigen Versuchen finden wir das Becken mit der fuer uns angenehmsten Gradzahl und ahlen uns sekundenspaeter unter freiem Himmel im Wasser. So herrlich kann das Leben sein. Kein Mensch in der Naehe, nur die Voegel und wahrscheinlich irgendwelche Nagetiere. Im Becken stellen wir fest, dass nicht heisses Wasser aus der Erde tritt, sondern vielmehr der Boden an einigen Stellen hier heiss ist. Man muss fast aufpassen, dass man sich nicht die Fuesse verbrennt, gibt ja keinen Temperaturregler.

Auf dem Rueckweg werden wir das letzte Stueck auf der Strasse von einem Local mitgenommen. Hier sind alle froh, dass die Tourisaison vorbei ist. Die ca. 5 Orte haben jeweils unter 100 Einwohnern, eine ziemlich kleine Gemeinde. Die Inselstrasse selbst ist ein rauer Schotterweg mit Schlagloechern und unzaehligen Serpentinen. Von dem Dorf aus, wo wir liegen, bis zur einzigen Kneipe der Insel dauert es eineinhalb Stunden mit dem Auto. Dafuer sind die Haeuser so schoen, dass man neidisch werden koennte. Versteckt im dichten Gruen, am Hang gebaut mit Blick auf die Bucht und das Festland dahinter. Mit der Faehre wenige Stunden von Auckland entfernt, mit dem Flieger noch weniger. Schon huebsch hier…. ;-)

Morgen geht es weiter, bei schoenem Wetter zu den vorgelagerten Felsen, Muscheln suchen!






  • 18:19
  • 28.04.2004
  • 36°14.65S, 175°23.72E
  • Whangaparapara
  • Great Barrier Island
  • 17°C
  • NE 1
  • 0,1

LOGBUCH ARCHIV

June 2018
Mon Tue Wed Thu Fri Sat Sun
« May    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  
Normale Einträge sind rot
Videoeinträge gelb
Beide Bücher erhaltet Ihr von uns mit Widmung & Signierung. Einfach eine mail schicken.

Der Trailer zum Buch

Mit dieser Website wollen wir Dir, liebe Leserin, lieber Leser, die Welt und unsere Reise ein Stück näher bringen. Deine Spende hilft uns, das weiterhin zu tun.