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Die wunderbare Weltreise der Nathalie M.

Einmal um die halbe Welt fliegen geht zwar viel schneller als Segeln, kann aber auch ganz schoen kompliziert sein. Am Samstagmorgen in Duesseldorf Schneetreiben, mindestens 10 Zentimeter Neuschnee, das kennen die Rheinlaender so gar nicht und im Nu versinkt alles im Chaos. Dazu ist Samstagmorgen, 6 Uhr, nur unzureichend Bodenpersonal vorhanden, so dass schon das Einchecken sehr schleppend verlaueft.
Die Enteisungsmaschinen des Flughafens sind nicht mehr komplett einsatzbereit, wahrscheinlich schon fuer den naechsten Winter eingemottet. Drei Maschinen pro Stunde koennen starten, wir werden schon mal in den Flieger erfrachtet, damit wir nicht weglaufen koennen und warten 2 Stunden auf den Abflug. Natuerlich verpasse ich meine Maschine nach LA und werde noch im Flieger nach Denver umgebucht. Sagen die, Denkste… Alle wurden umgebucht, nur ich nicht, also wieder quer durch den Flughafen zum Ticketcenter. Wieder warten, warten, warten…
Umgebucht werde ich schliesslich auf eine Abendmaschine ueber Singapur. Auch gut. Ist ja erst 13:00!
Ein Telefonat und schon sitze ich in der S-Bahn in die City, werde von Katharina und Daniele mit Daunenjacke abgeholt und lecker italienisch bekocht. Anschliessend sightseeing in Frankfurt, Roemer, Main, Pauluskirche, alles was dazu gehoert. Dag doch noch mal einer, die Reiseleitung haette sich keine Muehe gegeben.

Im Flieger schlafe ich sofort nach dem Abendessen voellig ko ein und wache erst kurz vor Singapur wieder auf. Der Flughafen ist wirklich der absolute Hammer. Konsumrausch, Duty free shopping, Designerlaeden, Elektronikparadiese, dazwischen Orchideengaerten, Teiche mit Kois und Palmen. Indoor versteht sich. Auf der Terasse ein Sonnenblumengarten mit Kaltluftverneblern. 33 Grad Schwuele, ich verzieh mich lieber wieder in die Klimaanlage. Und jetzt? Essen gehen, ins Fitnesstudio, Sauna, Schwimmbad, Massage oder lieber ins Spielcasino. Die Bordkasse entscheidet sich fuer eine Tasse Kaffee und lesen. Weiter geht es, noch mal 10 Stunden bis Auckland.

Der kleine Lebensmittelschnueffelbeagle laesst sich am Flughafen von einer offenen Tuete Weingummi foppen und behauptet, ich haette Bananen im Gepaeck. Ist aber kein Problem und bevor ich mich noch richtig wundern kann, dass mein Gepaeck wirklich angekommen ist stehe ich auch schon mit dem ganzen Kram draussen und in den Armen meines Schatzes. Ist das schoen.

Und wo steht das Auto? Keine Auto. Skipper ist getrampt, nachdem alle versprochenen Wagen wieder abgesagt worden sind.
Das Abenteuer geht weiter. In drei Etappen mit 40 Kilo Gepaeck quer durch Auckland, bis wir schliesslich mit unserem Pappschild an der alten Landstrasse nach Norden stehen. Stehen, und stehen, und stehen.
Doch Geduld wird belohnt. Phil aus Pahia haelt schliesslich an und nimmt uns erst mal zu seinen Eltern mit, wo es Kaffee, Kuchen und viel zu kloenen gibt. Papa ist naemlich Kapitaen und kennt die Welt. Mama waescht Sohnemanns Waesche, Sohnemann pluendert den Kuehlschrank, ueberall auf der Welt dasselbe Schema… ;-)

Bis vor die Haustuer werden wir gebracht.

Im ersten Moment sieht sie ja noch aus wie vorher, die Lady. Aber auf den zweiten Blick werde ich in die harte Realitaet des Werftlebens zurueckgeholt. Baustelle ueberall, kein Herd im Moment, das Badezimmer ein Zwischenlager. Upps. Doch ich sehe auch, was Micha schon alles geschafft hat. Das Riesencockpit, die neue Pinne, viele, viele Schlosserarbeiten und, und, und… Unglaublich, hier hat sich echt viel veraendert. Heute habe ich vielleicht noch ne Schonpause, liege schon seit 5 Uhr mit jetlag wach, aber ab morgen beginnt der Ernst des Lebens, kann ich mir meine in Deutschland verlorenen Schwielen wiederholen.




  • 07:00
  • 02.03.2004
  • 35°50.66S, 174°32.02E
  • Whangarei / NZL
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