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Reaktionen

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Die Neugier ist gross und Guido will schon ein Daypic von unserem neuen Cockpit. Da muss er sich aber noch etwas gedulden. Ein paar Tage noch. Also gar nicht mehr so lange. Leider geht der Kuehlschrank noch vor, aber es nimmt Formen an, also er, der Kuehlschrank. Doch wertvoll genug fuer ein Daypic ist er auch nicht. Ist ja eh nur ein Kuehlschrank, besser gesagt eine Kuehlbox. Also kein daypic. Schon wieder nicht.

Das beste vom Tag war eigentlich Pete, unser Glaser. Da faellt mir gerade ein, dass das ja noch gar keiner weiss. Also, ein paar Tage zurueck. Die neuen Fenster werden von Natale geputzt und siehe da, an einigen Stellen sind Risse im neuen Glas. Komischer Weise unter ehemaligen Abklebebaendern. Ueber ein Jahr fahren wir das Material aus Panama schon spazieren und so gut war es dann wohl doch nicht. Der Kleber aus dem Abklebeband hat mit dem Acrylglas reagiert und Risse im Material erzeugt, die man aber erst im richtigen Winkel zum Sonnenlicht sieht. Ach, da war die Aufregung gross. Eben: Keiner hat es gesehen und die fehlerhaften Fenster sind eingebaut worden. Grosses Trara! Wer ist Schuld? Was machen wir nun. Irgendwie haben wir es geschafft der Glasbaufirma ein schlechtes Gewissen einzureden und nur fuer den Materialpreis setzten sie uns neue Glaeser ein. Jetzt Lexan. Da ist richtig gut und teuer. Seit dem denken wir ueber Bankraub nach! Bei der Besprechung vor Ort haue ich auch noch demonstrativ mit der Faust gegen eines der seitlichen Hatches, das dann auch direkt noch einen dickes neuen Riss bekommt. Auch hier Materialermuedung. Na prima. Die beiden wechseln wir dann auch noch direkt mit aus. So kommt eins zum anderen und unsere Zeit in Neuseeland verlaengert sich mal wieder. Die Scharniere der Hatches sind auch hinueber. Beim Ausbau brechen mir 6 von acht Edelstahlschrauben einfach ab... Nun gutÂ… So geht es denn weiter im Test. Pete der Glaser kommt am naechsten Tag und schneidet alle Fenster wieder raus und wir sind wieder glaslos. Das war Mitte der letzten Woche. Freitag dann wollte er vorbeikommen um von innen die neuen Fenster anzuzeichnen. Wir waren aber gerade beim Kuehlfritzen, der uns erzaehlte, dass wir einen neuen Verdampfer und ekelhaft teures Isolationsmaterial brauchen. Was macht Pete? Leiht sich das Dinghi vom Hafenmeister, faehrt auf die Lady, nimmt die provisorischen Plastikverblendungen der Fenster ab, steigt durch das Kuechenfenster in die Lady, tut seinen Job, verklebt wieder alles brav u
nd zieht in sein wohlverdientes Wochenende. Wir merken gar nichts davon. Erst heute, als Pete wieder mit den fertig vorbereiteten Fenstern auftaucht, frage ich ihn wie er die neuen Fenster den angezeichnet hat, da er doch am Freitag gar nicht da war. Er klaert mich auf und ich kann es fast nicht glauben. Kein Schwein hat uns was gesagt, kein Hafenmeister nicht einer unserer Nachbarn hat was bemerkt. Ist das nicht unglaublich? Am helllichten Tag, einfach so.

Zu den Great Barrier Islands fahren wir dann am Wochenende auch nicht. Die Locals haben uns aufgeklaert: Es ist Ostern! Ach, das hatten wir ja ganz vergessen. Ganz Auckland faehrt dann bei gutem Wetter dann natuerlich zu den Barrier Islands, etwa einen Tagestoern von der neuseelaendischen Grossstadt entfernt. Wieder ein Traum weniger. Diesmal aber nur vertagt. Am Montag, wenn alle auf dem Rueckzug sind werden wir dann dort hinziehen.

Tja. Das war so in Kurzform das neueste von der IRON Lady. Und jetzt versteht bestimmt auch Guido warum es mal wieder kein Daypic gibt.



  • 21:46
  • 05.04.2004
  • 35°43.47S, 174°19.60E
  • Whangarei / NZL
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