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Ankommen

Wieder da, wieder nah. Natale meint, ich haette beim letzten Besuch von Koh Lipeh (andere lokale Schreibweise) auch schon geschrieben, dass ich mit der ganzen Familie direkt hier bleiben will. Kann mich gar nicht erinnern ;-)

Nach dem ganzen morgendlichen Ankerstress schaffen wir es nach Mittag im roten Spielmobil zu sitzen und an Land zu tuckern. Tuerkises Wasser, man sieht die einzelnen Korallenkmoepfe unter der Wasseroberflaeche, ein Farbenspiel fuer das alleine sich schon alles wieder lohnt, jeden Tag aufs Neue. Wir werden von den Kindern begruesst und die ersten Touristen, die wir treffen sind zwei Wind-Kaiter aus Moskau, die hier ihren Urlaub verbringen. Es fehlt an English auf der Kaiterseite, also brabbelt mich der nette Russe einfach in seiner Landessprache zu. Bevor er mich zum Vodkatrinken einlaedt, was ich nicht ablehnen wuerde, ziehen wir weiter. Auf der LADY gibt es schon seit Tagen kein Bier mehr, hier auf Ko Lipe gibt es Chang, eisgekuehlt.

Ansonsten haelt es sich in Grenzen mit den Touristen, aber ab dem 20ten geht das Boot wieder, dann kommen auch die Touristen. Ganz sicher. Uns soll es recht sein. Mit oder ohne, wir ziehen auf der Suche nach einer Internetmoeglichkeit durch die Sandwege zwischen den einfachen Huetten, die so sehr an Vanuatu, an die San Blas, an Karimata und Fiji zugleich erinnern. Ja, die Nikon clickt sich frei und wir haben sichtlich Spass am Motive einsammeln wie Langusten bei Mondschein auf dem Riff an den vorher ausgelegten Koedern. Bei Pooh’s Bar gibt es Internet. Fuenf Euro, die Stunde, da schlackern einem die Ohren, aber fuer nen neuen Artikel soll es uns recht sein. Kommt mit auf die Rechnung. Aber nicht jetzt. Erst abends, zwischen 19 und 21 Uhr, wenn es auch Strom auf der Insel gibt. Alles klar? Das ist doch nen Ort zum verlieben. Sag ich doch.

Abwarten ist immer das Beste. Der Wind hat kraeftig gedreht. Jetzt auf NW, was einigermassen typisch ist fuer die Jahreszeit und die Lady hat nen bisschen an der Kette gezogen und raus sind wir aus dem Riff. Nachem Tee und Fruehstueck unter Regenhimmel verlegen wir, fahren ein paar Runden im Kreis, so was wie gestern passiert uns nicht noch einmal, Anker faellt auf Sand, packt und jetzt kann es von mir aus den ganzen Tag regnen.

Ganz viele Mails sind gekommen! Gaestebucheintraege! So viele neue Leser, die ich noch gar nicht kenne. So was. Hallo zurueck von der LADY!

Fuer die, die es noch nicht gespeichert haben:
Google Position der Lady:
http://www.aprs.net/cgi-bin/winlink.cgi?KD7SVU

Bloede Stituation. Mitten in der Nacht sind wir zu weit ins Riff gefahren. Das geht innerhalb von Sekunden von 12 auf 2 Meter. Dann noch mal verlegt. Dann um zwei Uhr Gewitter aus NE!!! >>Wo kommt das denn nun her. Ne NE Monsumankuendigung?<< Auf jeden Fall driftet der Anker und wir haengen auf vier Meter, also zwei Meter Wasser unterm Kiel, fuenf Meter vor der Riffkante, auf Legerwall. Netterweise hat sich die Ankerkette um einen Korallenblock gewickelt und stagt, also zieht die Nase der Lady Richtung Koralle, die Tide steigt. >>Ach Nee!<< Es ist stockfinster, Regenboen jagen von der offenen See auf unseren Ankerplatz. Aber jetzt was machen, dass hiesse, den Anker und Kette bis zur Helligkeit hierlassen. Ersatzanker rausholen. >>Ach Nee!<< Wir sind muede, vom Segeln, unserer Maya und den zig Naechten ohne ruhigen durchgehenden Schlaf. Wir entscheiden das die Ankerkette um den Korallenblock haelt oder der Anker. Das ganze Geschirr macht eh nen Hoellenlaerm am Bugspriet, trotz Fendertampen und Ankerkettenhaken. 4 Uhr. Wieder raus, das Wasser ist gestiegen, wieder Ankerkette fieren. 6 Uhr, also jetzt. Neuer Squall, Regen, noch ein Meter Wasser unterm Kiel. Es daemmert. Ich bin hundemuede, zerbissen von Sandfliegen, die sich bei uns eingenistet haben, kleine Staubkorngrosse Dinger, die beissen wie Aliens. Sag doch mal einer Segeln waere auch nach fuenf Jahren nicht aufregend.






  • 06:00
  • 16.10.2005
  • 06°29.79'N, 099°18.75E
  • Ko Lipe/ Thailand
  • Lankawi / Malaysia
  • 28°C
  • 2-3 NE
  • 0,5

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