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Und weiter segelt die Lady

Ko Ha Yai, die fuenf Felsen im Meer, sind supergeil. Zum Schnorcheln, Tauchen, Klettern oder Relaxen. Aber eins sind die Tauchbootmourings dort nicht!, ein guter Platz um die Nacht zu verbringen. Gegen zwei Uhr morgens ist Hochwasser, die Tide dreht und der Mouringball haut an den Rumpf. Das macht wahnsinnig. Also Mouringboje hoch in den Bugspriet gezogen. Dritte unruhige Nacht. Dann geht es los, ein dicker schwarzer Squall taucht aus SW auf und haelt mich bis fuenf Uhr wach und beschaeftigt. Der Tauchplatz ist offen nach SW, die Lady tanzt auf dem Krabbelwasser, eine Bootslaenge hinter uns die nackte Felswand. Eimerweise Abkuehlung von oben. Die Boje muss jetzt unbedingt wieder aus dem Bugspriet raus. Die Situation ist eindeutig gegen uns, aber dann war es denn doch irgendwann vorbei. Der Luxus vom Boot aus Tauchen gehen zu koennen, muss hart erarbeitet werden. Am Morgen sind wir alle etwas entnervt, unausgeschlafen. Die Sonne scheint, die naechsten 150 Meter zur naechsten Tauchboje sind nicht weit. Wir springen ins Wasser, klar hintereinander, einer ist immer bei Maya, die zwar schon mit will aber eben noch nicht kann. Die Sicht unter Wasser reicht auch noch nicht um die sogenannte Tauchflaschengeilheit auszuloesen. Noch reicht Schnorchel und Brille ganz und gar. Fuer noch eine Nacht mitten auf dem Meer, zwischen ein paar Felsbrocken und an einer Mouring ist die Abenteuerlust dann eben doch nicht mehr genuegend vorhanden. Mouringleine los und weiter geht es nach Sueden.

Kein Wind, dann nen bisschen aus SW, wird mehr und jetzt duerfen die neuen Segel zeigen, wie sie so stehen, hoch am Wind. Jetzt ist alles wieder gut, die Nacht davor vergessen. Die LADY zieht schnittig so hoch am Wind wie es nur geht, da zeigt sich wirklich zuenftige Segelmacherkunst. Kein Haengebauch mehr im Main, die Genua zieht die Lady sanft von den Wellenkaemmen ins naechste Wellental und die Spipper, sogar die kleine Maja, jauchzen bei der Schraeglage. Unser Kind mag also doch Segeln, wir hatten uns schon ernsthafte Sorgen gemacht.

Wir bekommen unseren Segelspass an diesem Tag. Die Insel Rok Nok kommt immer naeher, 12 Meilen, ein Katzensprung, die Kette faellt in den weissen Korallensand. Zwischen zwei kleinen Inseln liegt der Pass in dem man ankert. Natale zaubert mit Gemuese, mir ist heute aber ernsthaft nach Fisch. Also Dinghy ins Wasser und uebers Riff zwecks Abendessenerweiterung. Auf meinen kleinen Blinker, Pet nennt er sich, Geheimwaffe aus der Karibik, beisst ein Barrakuda, der vor Schreck den Haken verliert, als er mein Gesicht sieht. Ich war nun wirlich nicht auf Barrakuda vorbereitet, eher auf Riffbarsch. Den bekomme ich auch, ist aber eher klein. Ein paar junge Fischer sehen mein Elend, rufen und zeigen ein Bambus-Rohr als Zeichen der Voelkerverstaendigung. Ich bekomme Fisch mit dem ich zu Hause angeben kann und ein bisschen Squid. Geld hab ich keins, aber das macht nix. Morgen dann eben oder naechstes Mal. Nettes Volk diese Thais. Ich stell mich in die Kueche, zeige Natale dass ich durchaus auch noch eine schmackhafte Berechtigung in der Kueche habe. >>Du darfst jetzt jeden Abend kochen.<< Hmm, so war das aber nicht gemeint.






  • 21:00
  • 12.10.2005
  • 07°12.91'N, 099°03.80E
  • Ko Rok Nok/ Thailand
  • Lankawi / Malaysia
  • 30°C
  • 2 SW
  • 0,5

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