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Working day

Nach Abenteuer und Autokrampf folgen heute die 300 Liter fehlendes Wasser. In einem der 25 Liter Transportkanister bubbelt mal wieder der selbstgemachte Wein, faellt also aus, nur noch drei Kanister zum Schleppen. Ich verbringe den Tag mit Dinghyfahrten zwischen Ressort und Lady. Es ist heiss. (Hab ich, glaube ich, schon mal geschrieben) Unglaublich heiss. Am Wasserkran des Ressorts, ein mehr oder weniger rinnsalaehnliches Messingartefakt, steht auch eine Dusche. Das deutsche Urlauberpaerrchen im naechsten Beachhouse schaut mir neugierig zu. Mit jedem Kanister wechsel ich, weil entweder Kanister fuellen oder unter die Dusche springen, auf Aussenkuehlung. Beim Schleppen der Kanister schreit mein Ruecken nach Yogauebungen. Aber nett ist es doch vom Ressort, von Pater Heinrich, dass wir uns mit den ach so wichtigen Elementen einer Weltumsegelung kostenfrei eindecken koennen. H2O heisst das Zauberwort. Waehrend sich Kanister, fuer Kanister an der pittoresken Brunnennachbildung fuellt denke ich ueber Wassermacher nach. Was auch sonst. Der Tag vergeht, mir fehlt jegliche Ahnung wie viele Kanister ich zur Lady karre, mit dem Fall an Deck ziehe und roemisch-katholisch in die Tanks laufen lasse. Natale fluechtet vor meiner schlechten Laune, den Fluechen und eventueller Rueckenmassage, mich treibt einfach die Sinnlosigkeit niederer, aber notwendiger Arbeiten. No pain, no fun. Irgendwann nimmt auch das schlimmste Uebel sein Ende, gegen Nachmittag sind die Tanks voll, Puelverchen fuer die Entkeimung mit eingefuellt und morgen kann es endlich weiter gehen. Wind: Keiner. Vorhersage: Kein Wind.

Was sonst noch passiert auf der Lady: Endlich lernen wir Pfarrer Heinrich Bollen kennen, ein gemuetlich Mann mit 75 Jahren, der nach beruflicher Taetigkeit das Ressort als Stiftung gegruendet und aufgebaut hat, fuer die verlassenen, geschaedigten, kranken und missgebildeten Kinder. Er schwitzt nicht mehr so viel wie ich, hat Malaria wie andere in Deutschland eine Grippe hinter sich gebracht und ueberhaupt ein dickes Fell. Gemeinsam sitzen wir auf seiner Terrasse und trinken Gin Tonic, was ja bekanntlich gut gegen die Anophelesmuecke ist und versuchen etwas vom gegenseitigen Lebensstil zu verstehen. Spaeter kommt eine ganze Gruppe von Rotarierenbesuchern aus Deutschland dazu. Ob das Ressort zu einer der Foerderungsprojekte dises Clubs gehoert haben wir nicht mehr erfahren koennen. Muss auch nicht sein, wir wollen zurueck in unser Schneckenhaus. Genug fuer heute. Der Tag geht, Johnny Reiswein kommt…






  • 20:33
  • 18.11.2004
  • 08°23.72S, 122°36.54E
  • Sea World Club/Flores/Indonesia
  • Bali/Indonesien
  • 28°C
  • Var 1
  • -

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