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Daniedergelegt

23:59 Wir beginnen und beenden im Moment immer gleich. Wir liegen irgendwo im Cockpit rum. Drunter und drueber. Vielleicht auch in der Koje. Das war heute der zehnte Tag in Folge auf See. Es sind noch 465 Meilen zu segeln, normalerweise ein Fingerhut voll Wind, nicht aber hier noerdlich von Darwin, in dieser Jahreszeit. Gut, im Moment laufen wir am Wind mit vier Knoten, doch die naechste Flaute wartet bestimmt hinter dem ein oder anderen naechsten Morgengrauen.

Die Australian Customs haben uns heute ueberflogen. Nicht gerade nett, weil fast haetten sie uns platt gemacht, so niedrig kamen die von achtern. Na und die Freundlichkeit in Person steckte dann da auch nicht hinter dem Mikrofon auf Channel 16. Aber was solls, die Jungs und Maedels tun ja auch nur ihren Dienst und wer weiss, vielleicht brauchen wir sie ja auch mal irgendwann. Also ganz lieb und freundlich. Ja, wenn sie wiederkommen um zu ueberpruefen, ob wir auch nicht illegal an Land gehen, freunen wir uns auch wieder.

Ansonsten ist heute echt nichts passiert, schon wieder nichts. Ich bin jetzt so weit ein Buch zu haben, was immer sehr lange dauert und Natalie hat keins mehr, sie hat schon zu viele gehabt in den letzten Tagen. Die Steuerstange von Daisy ist gebrochen und ich hab ne neue eingesetzt, provisorisch aus Gewindestange, das haelt bis zum naechsten Hafen, Segel rein und raus, ne bisschen oede der Montag auf der Lady, wie im wirklichen Leben, die Montage manchmal ganz schoen montig sein koennen.

16:06 Wunderbare Nacht, der Skipper schlief im Cockpit ein, ich in der Vorpieck. Ungestoerte Nachtruhe, statt stundenlangem Motoren. Das hat richtig gut getan. Und das Aussitzen der Flaute wird auch noch belohnt. Puenktlich zum Sonnenaufgange gibt es Wind, mindestesn 12 Knoten aus Ost. Und der haelt an, seit heute morgen. Das ist Segeln, wie auf dem Ententeich.

Selbst die Tiere haben uns wiederentdeckt, schon den ganzen Tag springen kleine Thunfische ums Boot. Mancha knabbern mal vorsichtig am Koeder, doch generell sind sie zu klein fuer unsere Haken. Allerdings, sollte mal einer versehentlich zu hoch und ins Cockpit springen, er wuerde in der Bratpfanne landen.
Die Delfine, die achtern jagen, scheinen mehr Glueck zu haben, elegant springen sie aus dem Wasser, eins mit sich und ihrem Element, die Lady ist immer noch zu langsam, um als Spielobjekt interessant zu sein. Nur unseren privaten Fischschwarm, den wollen sie natuerlich haben.

Aber wir teilen ja auch gerne!






  • 16:06
  • 18.10.2004
  • 10°35.64S 131°48.14E, 0
  • Arafura Sea
  • Kupang/Timor
  • 30°C
  • E 3
  • 0,5

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