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Leben unter asiatischer Sonne

Leben unter asiatischer Sonne

Eigentlich ist es gar nicht so heiss. Nur 28 Grad. Doch die Sonne steht im Zenit, fast wie auf den Galapagosinseln. Mittags kann man sich einfach nur ablegen, jegliche Aktivitaeten sind extrem schweisstreibend. Nur gut zu sehen, dass auch die Locals sich vor dem gluehendem Ball am Himmel verstecken und sich den Schweiss mit kleinen Frotteelaepchen abwischen.

Mein Tag ist Johann gewidmet. Nach vieler Lauferei habe ich endlich Oel fuers Getriebe aufgetrieben. In den sechs Jahren mit der Lady hab ich mich immer vor einem Oelwechsel im Kiel der Lady gedrueckt. Kein Wunder, denn das geht nur liegend auf den Bodenbrettern und dann den Kopf und Oberkoerper in die Tiefe strecken, mit den Fuessen irgendwo verklemmen, damit man auch wieder hoch kommt. Da sammelt sich alles Blut im Kopf. Schlussendlich war es dann aber doch eine Kleinigkeit und im Altoel keine Metallspaene. Das wollte ich wissen. Luftfilter, Oelfilter auswaschen und Dieselvor- und Feinfilter wechseln. Kein Wasser kein Dreck. Den Tankboden absaugen: Kein Wasser, kein Schlamm, kein Dreck. Alles ist gut. Nach 4 Stunden hole ich Natale vom Strand ab, sie darf wieder auf die Lady. Wenn ich die Bodenbretter hochhabe kann ich keinen an Bord ertragen, der mir zwischen den Fuessen rumlaeuft.

So weit so gut. Unser Dinghy hat einen ordentlichen Riss in der Aussenhaut. Ob das jemand mit Absicht oder aus Versehen war ist nicht festzustellen, doch das Material ist inzwischen auch so duenn, von der Sonne geplagt, dass es eigentlich kein Wunder ist. Neues Dinghy? Nicht dran zu denken. Das flicken wir dann mal wieder, wie so vieles, oder wir schwimmen ;-)



  • 21:00
  • 28.10.2004
  • 10°09.45S 123°34.57E, 0
  • Kupang/Timor
  • -
  • 28°C
  • S 1
  • -

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