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und noch mehr Heimat

Natale ist kurz vorm Zusammenbruch. Eigentlich wollte sie nur zahlen, damit wir diese Townmarina schnellstens wieder verlassen koennen. Doch die ueberwillige, neue Marinadamme braucht fuer die drei Fomulare 20 Minuten. Unsere Papiere sind erst mal verschwunden, nicht mehr auffindbar. Das bei vier Booten auf 100 freien Plaezen. Was soll das erst mal geben, wenn die alle besetzt sind? Ich fluechte mit Maya auf dem Arm, bevor die Capitana explodiert und mach schon mal alles fuer die weitere Flucht fertig, die gleich angesagt ist.

Zehn Minuten spaeter sind wir los, wieder frei und motoren unter der laengsten Bruecke Asiens, zwischen Butterworth und Georgetown entlang. Die Abkuerzung ist direkt an den Brueckenpfeilern lang Richtung Batu Uban, der Kustenwachenmarina, wo wir Schutz fuer ein paar Tage suchen wollen um literweise Alkohol fuer die neuen Bertschi Brenner zu besorgen, die so viel davon brauchen um angeheizt zu werden, dass einem schlecht wird. Gut. >>Wie tief ist es denn da?<<, ich grunze zu Natale. >>Easy, bei Niedrigwasser, einssiebzig an ein paar Stellen.<< O.K. Easy, darf steueren. Kurz hinter den Pfeilern geht es gut eine halbe Meile ueber Versandungen. Ich schwitze aus der Ritze, das Echolot geht auf zwei Meter, drei Meter, zwei Knoten Stroemung von der Seite. Wenn wir hier aufsitzen wird das ne unruhige Nacht. Es ist ablaufendes Wasser, nicht auflaufendes, rechts von uns rasen die LKWs auf der achtspurigen Bruecke nach Butterworth. Das Echolot springt auf ein Meter. Na prima. Ich versuche noch ein bisschen von der Bruecke frei zu kommen um bei gegenlaeufiger Tide und mit dem Kiel im Schlamm nicht an den Brueckepfeilern zu kleben und den Rumpf der Lady zu demolieren. Tolle Idee. Nur um den Umweg von 5 Meilen zu sparen sitzen wir jetzt im Schlick. Vollgas! Wenn, dann hilft nur das. Die Lady ruckelt en bisschen. Und weiter geht es. Zwei Meter, drei Meter, wieder ein Meter. Ahh, meine Nerven! Fuenf Minuten spaeter sind wir drueber hinweg. Meine Frau macht mich noch wahnsinnig. Und jetzt hab ich auch noch zwei davon. Alle begruessen Maya. Zwei oder drei Monate haben wir hier in Jabatan Laut gelegen und gewartet dass Natale platzt. Hier kennen alle Maya, die gehoert sozusagen dazu, die Geburtsanzeige haengt als Kopie an der Infotafel. Entsprechend grosses Hallo. Wir entscheiden draussen am Arbeitsteg zu liegen und nicht in die Boxen zu fahren. Sonst kommen wir da wieder wochenlang nicht raus. Also, alle Fender an Backboard und jetzt Auto besorgen. Der Toyota ist besetzt und die Briten Segler, auch mit Baby, Oscar Lee, auch in der Marina geboren sind irgendwie seit Wochen mit dem Auto unterwegs. Also nix Auto? Natale muss doch in Ihren Lieblingssupermarkt. Marinemitarbeiter Anuar macht es aber doch moeglich. Wir bekommen irgendsoeine Rostlaube in Rot. Hoffentlich ist es morgen bedeckt, die Klimaanlage ist kaputt. Hier in Malaysia nix gut.






  • 22:22
  • 27.10.2005
  • 06°08.56'N, 099°42.92E
  • Penang/Malaysia
  • Thailand
  • 28°C
  • 1-2 NE
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