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sightseeing

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16:32 Die Mietwagenpreise auf Tahiti haben uns fuer weitere Touren doch etwas abgeschreckt und 50 Euro fuer ne Vespa fuer einen Tag ist ja auch nicht gerade wenig. Also muessen wir die Insel zu Fuss erkunden. Ca 6 km landeinwaerts liegt ein Aussichtspunkt und ein paar historische Kultstaetten.
Der Weg schlaengelt sich aus der Opunohubucht Richtung Inland, eine pinienbestandene Allee mit weidenden Kuehen und Pferden rechts und links. Fast wie in Frankreich. Nach jeder Biegung neue Ausblicke auf die beeindruckende Bergwelt. Und natuerlich kommt es, wie es kommen muss. Aussichtspunkte sind meist nicht auf Niveau des Meeresspiegels. Die asphaltierte Strasse geht auf einmal steil bergauf. Das alleine waere ja nicht so schlimm, aber dutzende Jeeps und Mietwagen mit Gleichgesinnten rasen in beaengstigender Geschwindigkeit an uns vorbei. Bergauf, bergab. Mein Skipper guckt muerrisch, jetzt ist auch noch der Schatten weg, in der prallen Sonne verfluessigen wir uns langsam. Natuerlich lohnt sich der Aussichtspunkt, der Blick ueber die zwei Buchten, die Berge, doch denselben Weg wieder zurueck? Ausser uns laeuft auch keiner zu Fuss, ein paar Franzosen trainieren Rennrad, doch sonst ist alles automobil unterwegs.

Gut, bei der ersten Kultstaette auf dem Rueckweg rechts ab und hinein in den tropischen Wald. Es dauert nicht lange, bis die Autos nur noch ein fernes Brummen zwischen Vogelgezwitscher sind, Picknick am Bach, zwischendurch immer wieder die typischen Steinfelder, auf denen die Polynesier frueher ihre Rituale zelebrierten.
An einem weiteren Marae treffen wir einen jungen Polynesier, der hier Wege anlegt, in Ordnung haelt und Touristenmuell beseitigt, wir quatschen ein Weilchen und da er in dieselbe Richtung muss, zeigt er uns einen Wanderweg, der entlang eines Flusses bis fast ins Tal zurueckfuehrt. Auf dem Weg liegen verborgen am Fluss 7 Tikis, Goetterstatuen. Diese 7 sind gruselige Gesichter, in zwei Felsen gemeisselt, die an einem Bach liegen. Sehr versteckt, nur querfeldein zu erreichen, und wenig besucht.
Unser neuer Freund muss arbeiten, wir suchen unseren Weg nach Hause. Die Miene des Skippers hat sich uebrigens seit Verlassen der Hauptstrasse und nach Verzehr von Crackern mit Leberpate merklich aufgeheitert.

Ausser uns scheint sich wohl selten mal jemand hierher zu verirren, der Weg ist teils markiert, teils nicht, grobe Orientierung ist der Flusslauf. Urwaldriesen mit gigantischen Wurzeln ragen steil in die Hoehe, vereinzelte Palmen, der Boden, uebersaeht mit nussaehnlichen Fruechten ein Paradies fuer Wildschweine. Gibt es hier wohl welche? Vom Oberpfadfinder bekomme ich die Anweisung, mich bei Auftauchen von wilden Tieren nicht auf heroische Rettungsaktionen zu verlassen, sondern schnell auf einen Baum zu klettern.
Doch die wilden Tiere bleiben aus, nach einer Stunde haben wir die Hauptstrasse wieder erreicht und machen uns endgueltig etwas geschafft auf den Heimweg.

Auf der Lady warten noch die angefangenen Arbeiten von gestern, also, kurz ausruhen und dann ran an die Arbeit.



  • 16:32
  • 05.08.2003
  • 17°30.28S, 149°49.26'W
  • Opunohu/Moorea
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  • 30°C
  • NE 1
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