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Zu Hause auf der MARLIN angekommen.

Der neue Blog des jungen W aus D. Live aus dem Paradies.

An den letzten Tagen vor Abreise nach Übersee überschlagen sich die Tasks sichtbar. Ich bevorzuge die Kommunikation mit meinen Mitmenschen. Unser Andalusisches Au Pair Ana, die knappe zwei Jahre an unserer Seite gelebt, erfahren und mit und gegen den Alltag gekämpft hat, wird nun abgelöst durch die venezolanische Anyelina. Ich bitte sie, doch so anzureisen, dass ich sie an meinem letzten Heimattag noch kennenlernen kann. Das klappt. Anyelina ist so aufgeregt, wie man es nur sein kann wenn man neu in Flensburg ist. Mit ihren 25 Jahren ist die Medizinstudentin aber total sympathisch. Dank Anyelina’s Mamas Hilfe aus Caracas, komme ich vielleicht sogar noch vor dem anstehenden Schlag durch die karibische Südsee an eine venezolanische 1GB Data SIM Card, die ich auf den Islas Roques nutzen kann. Die Dinger sind in Venezuela genauso vergriffen wie alles andere was man so zum Leben braucht. Wenn man auf den venezolanischen Antillen ankommt ist man dann einfach ohne Internet . Es gibt auch nirgendwo Internet. Ja. Geht garnicht. Ob das klappt, was ich mir da wieder ausgedacht habe.

“Hey Mann Jan. Alles klar?“ Jan und ich nehmen uns in den Arm und irgendwie ist sofort alles gut. Wir treffen uns in der Marina, wo Jan mich mit meinen beiden neuen Gästen Kimberly und ihrem Lebensgefährten Everhardus abholt, die fast zeitgleich gelandet sind. Als die Tür des Thomas Cook Touristenbombers mit seinen über 300 Plätzen aufgeht und ich nach 6 Wochen Flensburg und 9 Stunden Flug zum ersten Mal die Sonnenbrille vom Kopf auf die Nase runterklappe, macht sich ein Grinsen auf meinem Gesicht breit. 25° Temperaturunterschied. Bis zur Gepäckhalle schaffe ich es, dann muss ich mich erst einmal entkleiden, Socken und Air’s ausziehen und die Rastafari FlipFlops rauskramen. Endlich hat das frieren ein Ende.

Auf der MARLIN werden wir Neuankömmlinge von der Stammcrew der letzten drei Wochen freudig begrüßt. Hier ist nämlich ein bisschen der Palmenblues ausgebrochen. Jetzt mit uns beginnt eine neue CREW. Die laufende Nr. 37. Martin hat Fisch vorbereitet, es gibt einen riesigen Salat und den nächsten Tag beginne ich erst einmal mit einem genußvollen Bauchklatscher ins warme Wasser hinter der MARLIN. Saint Lucia reißt mich jetzt nicht grade vom Hocker und so verkünde ich erst einmal, dass wir schnellstmöglich nach Bequia segeln und dann weiter in die Tobago Keys. Martin, Monica und Jan grinsen. Am nächsten Tag teilen wir Crew und Skipper. Jan und ich gehen ausklarieren. Die Crew Vorräte ergänzen. Heute morgen dann heißt es Ankerauf und Kurs Süd. Und da sind wir. Wir stehen 10 Meilen nördlich von St. Vincent. Der Plan die Insel im Westen an steuerbord liegen zu lassen scheitert am allgemeinen Wusch um 18 Uhr den Anker in der nächsten karibischen Ankerbuch im Lee de r Insel fallen zu lassen. Das werden wir wohl schaffen. 2018 kann beginnen.

+++ SAIL EXPEDITION +++
+++ 1.000 Meilen FASTSAIL Törn nach Cuba +++
+++ Atlantiküberquerung West-Ost +++
+++ Mittelmeer 2018 +++

Buchst Du hier: www.marlin-expeditions.com




  • 14:22:00
  • 06.01.2018
  • 13°36.5103’N, 0061°08.2580’W
  • 8°/ 180 kn
  • Caribbean Sea
  • Bequia
  • 30°C
  • 2m

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