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Elfter Tag auf See

Traumwelten

Wenn man so auf See ist. Tag und Nacht ineinander vermischen, die Träume nicht aufhören und manchmal der Tag zum Traum, der Traum zum Tag, zur Realität wird, da passieren schon mal Sachen, die gibt es doch gar nicht. Meine Kinder verstehen das, die haben so ein Buch, da sind nur Sachen drin, die es eigentlich gar nicht gibt. Unser erster April verlief ruhiger, außer mit der Tsunamiwarnung bei St Helena von Christoph wollte uns niemand auf die Schüppe nehmen. Wir machen das nun schon mal ganz gerne aus Tradition.

In Kürze

+++ Thomas hat gestern gelernt Brot zu backen und Green Curry. Guten Appetit bei den Kerstings, Räumt schon mal die Küche frei. The Chef! Is comming back soon. +++

+++ Wolfgang hat seine erste 50cm Dorade gefangen. Nächste Mal darf er sie auch filetieren. Da freut er sich schon ganz dolle drauf ;-) +++

+++ Meine Crew gibt Widerworte und will nicht mehr reffen. „Reffen was ist das?“ Alles unter 7 Knoten wird als Damenbrise angesehen und nachdem sie die 130 Etmal Marke geknackt haben (nicht einfach mit einem 38’ Boot, zum mal nicht mit der LADY) meinen sie jetzt 150 machen zu wollen. Bin letzte Nacht zwei Mal aus dem Bett gefallen. Veto eingelegt. +++

+++ Alle freuen sich auf St. Helena. 450 Meilen to go! Was sind 450 Meilen, wenn man schon 1400 hinter sich gebracht hat? Nix! +++

+++ Wir liegen tatsächlich nicht mehr auf Steuerbordbug. Seit gestern platt vorm Wind. Jetzt sogar zeitweise auf Backbordbug. Die Halse hat etwa 24 Std, gebraucht. Das ist Fahrtensegeln. Wackel! +++

Aus aller Welt

Queen Mary überfällt mit 2000 Gästen, die 2000 Einwohner von St. Helena. Live dabei war die Hippopotamus. Die schreiben bestimmt was auf ihrer Seite. Nix wie hin. Ich hab heute morgen endlich mal Judith die dortige Capitana an der Strippe (SSB) gehabt. Leider kommt es zu keinem Treffen Nilpferd / Eiserne Dame, Söhnke und Judith haben Verabredungen in Cape Verdian Islands. Schade.

Was Mich bewegt

Wie fühlt man sich eigentlich nach 18 Tagen auf See, wenn man weis, dass nach es nach einem kurzen Aufenthalt, zwei oder die Tage St. Helena, es wieder losgeht um weitere 18 Tage auf See zu verbringen? „Der Unterschied zu einer Gefängniszelle ist der, dass man dort keinen Computer hat“, meint Reiner. „Ansonsten sind zumindest die deutschen Zellen wohl größer als die IRON LADY.“ Man sieht, wir haben unseren Humor nicht verloren. Ganz im Gegenteil, wir verschweissen jeden Tag etwas mehr. Ein gemeinsames Ziel und nach dem ewig geltendem Motto, „wir sitzen alle in einem Boot!“ Merkt man mir übrigens an, dass ich total müde bin? Ich habe die ganze Nacht noch nicht richtig geschlafen. Mein Gott, mein Kopf ist eine Spielwiese für Traumakrobaten. Muss am Vollmond liegen. Ich träume mir ein Zeug zusammen auf See und speziell grade heute und gestern, nicht mehr feierlich. Daneben gibt es noch viel Meer was mich bewegt im Moment, aber das wäre nun doch etwas zu persönlich.



  • 09:30
  • 02.04.2010
  • 21°25.8068'S 000°44.36'W
  • Southern Atlantic Ocean
  • St. Helena
  • 23,5° 1016hpa 8/8
  • 23,5°
  • 15-20kn/SE
  • 1-2m

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