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Tauchen auf den Galapagos

13:57 Mit vier anderen Seglern teilen und wir die fuerstlichen Kosten fuer ein Tauchboot, um wenigstens noch einen oberflaechigen Eindruck von den Galapagos Tauchgruenden zu bekommen. Alle kramen ihr durch stendige Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogenes Tauchzeug aus den Backskisten und gegen Mittag kommen wir an der Isla Leon Dormido an. Um das Miniinselchen faellt eine Steilwand in die Tiefe. Direkt nach dem Einstieg zieht ein kleiner Hai unter dem Tauchboot seine Kreise, doch ich war der Einzige, der den Hai ueberhaupt gesehen hat. Die aufsteigende Hoffnung auf Grossfisch wurde leider nicht weiter bestaetigt.

Das Wasser um die Galapagosinseln ist windig und kalt. Der Humboldstrom blaesst aus Sued und verhindert die Entwicklung von Korallen im weitestgehenden Masse, allerdings kommt soviel Plankton mit dem Humboldstrom, dass es entsprechend viel Fisch um die Inseln gibt. Die Sicht unter Wasser ist gering. Etwa 10 Meter, dann versinkt der Blick im Trueben des Planktons. Eine Schildkroete kreuzt unseren Weg und ploetzlich sind sie da, gar nicht so verschlafen wie wir sie bisher kennengelernt haben, die Seeloewen. Elegant schwimmen etwa 5-10 junge Tiere um uns herum, kommen neugierig heran und schauen uns mit ihren unter Wasser riesigen, schoenen Augen an. Wie geschminkt haben Sie einen weissen Strich auf dem Ober- und Unterlied. An der Steilwand, rote Feuerkorallen und die hiesigen Seesterne.

Natale und ich geniessen nach gut 3 Monaten endlich mal wieder im Freiwasser zu sein. Schwerelos. Ja. Das tut gut. Tauchbreit kommen wir nach dem ersten Tauchgang an die Oberfleche und laecheln uns an.

07:10 Wir haben unsere kaputtes Radio, kaputt wiederbekommen und die Capitana hat nach meinen Landfluchtversuchen, in der Stadt alles geregelt und die notwendigen Papiere bekommen. Na ja. Fast. Das Crusing Permit ist immer noch nicht da, aber wir duerfen ohne es zu haben, cruisen.

Das heisst uns stehen alle Wege offen, die Insel Floreana anzulaufen und das nach ueber einer Woche etwas nervende Christobal verlassen.

Die SY INOUK aus Muenchen mit Wolfghang und Helga hat einen riesigen Wassermacher und hilft uns mit Trinkwasser aus. Das ist prima, da so wenigstens die Kanisterschlepperei im Dorf ausbleibt und das Verladen der Kanister am Dock bei 2 Meter Schwell oder am Strand in sich brechenden Wellen. Trotzdem schreit mein Ruecken schon um Hilfe. Also. Wer sich es leisten kann, ab dem Pazifik lohnt sich dann doch eine Entsalzungsanlage.






  • 07:10
  • 01.03.2003
  • 00°53.96S, 089°36.77'W
  • Isla San Christobal / Galapagos
  • 32°C
  • S 1-2
  • -

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