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No.7

No.7

Wir lassen es uns in der Bucht No.7 gutgehen. Zumindest, soweit es geht, die Grippe hat noch einmal zugeschlagen und auch mich, die Capitana erwischt und waehrend Maya schon wieder quietschfidel das Boot auseinandernimmt haben die Erwachsenen dicke Koepfe.
Trotzdem surfen wir im Laufe des Tages auf dem Schwell an Land, um der Hitze des Tages zu entfliehen. Direkt am Strand stehen ein paar kleine Buden, Restaurants, und endlich, nach ueber einer Woche in Indien, wissen wir auch, was wir bestellen muessen: Thali. Reis mit Dal und zwei verschiedenen Gemuese- oder Fischgerichten, dazu frittierte Pappadums und von allem gibt es laufend Nachschlag. Sobald ein Schaelchen leer ist, steht der Kellner schon wieder mit der Schoepfkelle da, wie im Schlaraffenland. Das ganz kostet in der vegetarischen Form 75 Cent.

Die Fahrt ueber die Insel ist so schoen, dass wir uns mal wieder eine Rikscha nehmen und auf die andere Seite der Insel fahren. In dortigen Beachresort soll es Internet geben, und Micha braucht ein paar Dateien. Es gibt Internet, eine langsame Telefonverbindung in einer Bambushuette mitten am Strand, verrueckt. Maya isst waehrendessen den Strand auf.

Auf dem Rueckweg der obligatorische Stopp im Dorf. Friseure oder Beautysalons fuer die Damen haben wir hier noch keine gesehen, aber fuer die Herren gibt es selbst auf dieser Miniinsel eine grosse Auswahl. Micha kehrt wieder bei seinem Babier des Vertrauens ein, der heute sogar an die Haare randarf. Indian Hairstyle, alles fein sauber getrimmt, die Schlaefen sehen aus wie gemalt. Hinterher Kopfmassage und ich kann mich wieder mit dem Skipper sehen lassen, ohne dass es einem peinlich sein muss. Denn Haarpflege ist wirklich wichtig. Alle Maenner haben saubere Haarschnitte, sind glattrasiert und waehrend ich das Schauspiel beobachte, kommt immer wieder jemand rein, um schnell mit Kamm und Buerste vor dem Spiegel seine Frisur in Form zu bringen.. Ganz schoen eitel.

Zurueck auf der Lady, die Sonne geht unter, die Kaelte kommt. Micha und ich sitzen frierend mit Socken an den Fuessen und dicken Pullis im Cockpit. Mensch, nur noch 27 Grad, kein Wunder, dass wir frieren. Memmen. Muss wohl die Grippe sein. Die kommt anscheindend noch aus Thailand, denn in der letzten Bucht, in der wir geankert haben, hat es wohl einige Segler aufs Kreuz gelegt.



  • 20:00
  • 27.02.2006
  • 11°58.77'N, 092°56.82E
  • Havelock No.7/Andamans/India
  • Chagos
  • 27°C
  • 1-2 NNE
  • 0,5

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