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Ankommen

Saint Georges

Nachdem vier Kinder auf der MARLIN übernachtet haben brauchte ich mal dringend Landflucht am Freitag. Morgen’s haue ich mit dem Dinghy ab, lasse Kinderland und Arbeitsplatz Segelboot hinter mir und komme endlich an Land. Grenada ist leicht hügelig, grün, nett und etwas schick. Ehemals englische Kolonie nun in festen Händen der USA, so kommt es mir vor. Das kann aber auch an der Überzahl der amerikanischen Boote liegen. In jeder Bucht liegen vierzig oder fünfzig Boote vor Anker. Einsam? Einsam ist es hier nicht. Ich lege am Schwimmsteg von Budget Marine an, SVB auf karibisch. Ich mag den Laden nicht, weil wir dort immer viel zu viel Geld ausgeben, aber zur Problemlösung eben doch schon toll, dass es den hier gibt.

Ein kleiner Maxi Bus nimmt mich mit ins nahe gelegene Georges. Die Locals sind mir ein bisschen zu hektisch, ein bisschen zu karibisch unnett, aber doch nett genug, weil Sie Dein Geld wollen. Saint Georges ist pittoresk, am Hang gelegen und an der Pier liegt ein riesiges Kreuzfahrtschiff. Ich genieße meine Einsamkeit zwischen den ganzen Touristen, mache etwas lustlos ein paar Fotos und lerne ein paar Rastas in der hintersten Ecke des Marktes kennen. Hier gibt es vom kalten Carib Beer über kopierte CD’s und Räucherstäbchen alles was man will. Ich genieße die Rastas, die mir keine Tour und keinen Schmuck anbieten, genieße das kalte Bier im Schatten des Wellblechs unter der Mittagshitze. Meine Haare werden immer länger, aber Rasta Locken will ich nicht. In einem Beauty Laden weigert sich die dunkle Mutti und Besitzerin mir die Haare zu schneiden. Sie beteuert, dass Sie das „A“ noch nie bei einem Weißen gemacht hat und „B“ auch gar nicht können würde. Ich glaube, sie hatte einfach nur Angst vor meiner wuchtigen Erscheinung. Wie auch immer schickt sie mich zum Barber. Dort ist es laut, denn ein Prediger, Dauergast im „Styling Studio“ liest aus der Bibel vor und es wird fleißig darüber diskutiert. Karibik halt. Ich warte eine halbe Stunde und auch hier Probleme mit meinen langen Fransen auf dem Kopf. Hier hat halt keiner lange Haare und die Touristen vom Kreuzfahrtschiff lassen sich hier bestimmt nicht die Haare schneiden.

Am Nachmittag bin ich stolzer Besitzer eine eigenen Telefonnummer auf Grenada, Internet in GPRS Geschwindigkeit (3G gibt es hier nicht!), einer 220V Energiesparbirne für unsere Motorraumbeleuchtung und ein paar Soundboxen für das Pilothaus! Doch wieder Geld ausgegeben.






  • 18:11
  • 18.05.2013
  • 11°59.7472'N, 61°45.8149’W
  • -
  • Prickley Bay/Grenada
  • St. Vincent and the Grenadines
  • 30°
  • 15kn/E

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