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Die ersten Sonnenstrahlen auf Ilha Grande

Lichtblicke

Kaum zu glauben, als ich heute morgen die Augen aufschlage, sehe ich doch tatsächlich durch die Luke einen Streifen blauen Himmel. Auch die Lady bewegt sich ganz anders, ruckelt in einer kurzen Welle. Der erweiterte Blick auf dem Fenster zeigt tatsächlich eine Wetteränderung, der Wind hat gedreht und steht, noch auszuhalten, in die Bucht, die Gipfel der Berge am Festland sind deutlich zu sehen und auch die dicken, schweren Wattebäusche, die in den letzten Tagen ca. 600 Meter über uns in den Bergen hingen, scheinen sich langsam aufzulösen. Von strahlendem Karibikwetter kann noch keine Rede sein, aber immerhin.

Nach der Schule auf der MUKTUK verfrachten wir alle Kinder in unser rotes Dinghi und Micha fährt mich und Ali mit der Rasselbande an Land. Zum Schwimmen ist es noch zu kalt, heute wollen wir laufen. Nach den drei Tagen Regen müssen die jungen Hühner unbedingt ausgepowert werden. Auch das Dorf findet zum Leben zurück, die beiden Dorfkneipen, direkt am Landesteg der Fähren haben nach 3 Tagen wieder ihre Türen geöffnet, laute Musik und Tellergeklapper dringt aus den Lautsprechern, das Versorgungsschiff bringt frisches Gemüse, das mit klapprigen Holzkarren in die Geschäfte gefahren wird. Auf den Wegen sind große matschige Pfützen und 4 Kinder in Gummischuhen springen mit Begeisterung von einem Matschpool in den nächsten. Der Weg führt uns wieder in den Urwald hinauf zu den kleinen Wasserfällen, die wir vor ein paar Tagen schon besucht haben. Diesmal bleiben wir auch vor Mücken verschont und rasten lange auf den Felsen am Fuße der Fälle. Auch Affen entdecken wir dieses Mal, kleine Totenkopfäffchen, die neugierig in den Zweigen sitzen, ihren Schwanz baumeln lassen und uns beobachten. Am Lazarett angekommen legen wir einen Teil des Weges an der Küste über den schwarzen Strand entlang zurück. Von dem ruhigen Wasser, das wir vor einigen Tagen gesehen haben, ist nichts mehr übriggeblieben. Tosend bricht sich der Schwell am Strand und jagt aufgeregt kreischende Kinderhorden, die nach Muscheln suchen, die Felsen hinauf.

Irgendwann am Nachmittag treffen wir wieder im Dorf ein, kaufen die frisch eingetroffenen Gemüsevorräte auf und lassen die Kinder eine letzte Runde auf dem Dorfspielplatz drehen. Micha hat derweil mal wieder verlegt, diesmal nicht, um näher an unseren neuen Freunden zu liegen, sondern näher am WirelessLan Einwahlknoten. Jetzt haben wir es endlich wieder, Internet an Bord! ;-)

So könnte es ewig weitergehen, wenn nicht das Ende des Urlaubs in greifbare Nähe rücken würde, wir hoffen auf einen wirklichen Wetterdurchbruch, um noch ein bisschen mehr von der Insel sehen zu können. Leider prasselt es gerade jetzt wieder in dicken Tropfen auf das Kajütdach, Daumen drücken…






  • 20:32:00
  • 05.08.2010
  • 23°08.36'S, 044°09.55'W
  • Ilha Grande, Abraao, Brazil
  • Rio den Janiero, Brazil
  • 23°
  • 24°
  • 10kn/SE
  • 0,1m

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