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Vatertag

Natale in Town

Heute am frühen Morgen 6:30. Natale wie ich sie kenne. Aufstehen, wenn es noch dunkel ist. Tasse Kaffee, aber kein richtiges Frühstück. Hektischer Blick. „Ich muss los!“ Das mit dem Wassertaxi hier im Yachtclub, mit der COCOROCA, funktioniert zwar, aber es dauert ewig und somit bringe ich Nathalie lieber eben mit dem Dinghy, den Motor hatte ich vorsichtshalber noch drauf gelassen und die Kinder müssen ja auch mit, die können wir ja nun noch nicht alleine auf dem Boot lassen. Wollen die auch gar nicht. Mutter ist weg. Zum General Hospital. Hospitieren bei den ansässigen Plastischen Chirurgen. „Viel Spass Natale!“

Zurück auf der LADY frühstücken Lena, Maya und Papa erst mal und machen gemeinsam einen Plan. Letzte Nacht haben wir uns aufgrund meines Telefonates mit unserem Riofreund Paulo erst mal an eine Mouring des Yachtclubs gelegt. Wir haben keine zugewiesen bekommen, sondern uns einfach ein freie genommen, auf der kein Name steht. Gut ist. Also müssen wir gleich erst mal ins Office. Ich soll mit Sergio sprechen.

Das mit dem Frühstück dauert länger als geplant. Lena und Maya lassen sich Zeit, haben Spass, Papi alleine für sich zu haben und drehen voll auf. Sollen sie ruhig. Für lange Zeit werden sie das nicht mehr können. Danach verlegen sie ins Cockpit und haben dort Spass und ich darf drinnen aufklaren, wie Maya meint.

Ganz anders als gestern werde ich im Yachtclub von Sergio begrüßt. Das Zauberwort heißt Nicolaa. Ein Freund von Rose, der Frau von Paulo und der ist Yachtclubmember. „Schwierig ne?“ Nicolaa hat uns eingeladen und somit dürfen wir an einer Mouring des Yachtclubs liegen und alle Facilities benutzen. Ein Fomular ist auszufüllen, für drei Tage liegen wir umsonst und dann für maximal 30 Tage für 15 Euronen am Tag. Dafür gibt es zumindest Internet und Duschen umsonst, nen Restaurant, nen Spielplatz, nen Swimming Pool, 24h Wassertaxi, Security und alles, was man sonst noch so braucht. Wäre nicht schlecht Nicolaa mal persönlich kennenzulernen. Man weiss ja nie.

Ich will mit den Kindern in die Stadt um mich mittags mit Natale dort zu treffen, aber die Kinder sehen das anders. Die LADY wird zu einem riesigen Abenteuerspielplatz verwandelt. Ich darf mit Höhlen bauen, Mittagessen kochen, putzen, aufräumen, Bücher lesen und wir versuchen gemeinsam einen Mittagsschlaf zu halten, weil wir heute Abend mit Paulo und seiner Familie zum Abendessen verabredet sind. Nach Mama sehnt sich heute keiner, keine Träne rollt und als Nathalie um zwei anruft meine ich zu ihr: „Geh noch nen bisschen operieren. Enjoy life!“

Der Tag klingt aus im Stadtteil Urca, am Fuße des Zuckerhutes. Dort gibt es eine kleine Bucht, die wo wir in der ersten Rionacht lagen. Wir essen leckeres Fleisch, trinken Wein und Caipirina und lassen es uns gut gehen mit Paulo und seiner netten Familie. Trotz Mittagsschlaf, fallen unsere Kinder im Restaurant in den Schlaf. Sind das eben nicht gewöhnt erst um 21 Uhr mit dem Abendessen anzufangen. Danke Paulo, für alles!



  • 23:30:00
  • 11.08.2010
  • 22°57.017'S, 043°10.277'W
  • Rio Yacht Club, Brazil
  • Ilha Grande, Brazil
  • 23°/cloudy
  • 24°
  • 5kn/VAR
  • 0,2m

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