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Wie Zuhause

Internet

Ali von der Muktuk war wieder ganz vorne und hat mir den Platz hier empfohlen. „Shit happens“, würde ich sagen. Die Pousada Jamanta mit dem Restaurant hat einen ausgezeichneten Internetzugang. Was währe ich ohne Ali. Nun gut. Das ganze endet darin, dass ich außer einmal ums Boot schwimmen und Körperpflege ansonsten den Kopf heute nicht aus dem Boot bekomme und stattdessen „wie zu Hause“ den ganzen schönen Tag am Rechner verplempere. Sicherlich, es war schon eine ganze Liste Sachen zu machen, große e-mails zu schicken, Videos upzuloaden, Softwareupdates downzuloaden und und und... Aber das ist ja doch eben auch ne „Never Ending Story. Oder?“ Ich bin ja auch bekannt dafür, dass ich Tage vorm Rechner verbringen kann, wenn ich nach einiger Zeit endlich mal wieder nen vernünftigen Internetzugang habe. Problem, wo ich dann Lars wieder echt Recht geben muss, ist halt auch dieser ganze Windowsscheiß. Abstürze, Treiber passt nicht, dieses Update, dort nen Problem und so weiter. Das endet nie! Dumm, aber ich muss dabei bleiben, zum einen um die Probleme zu kennen, die ja nun auch meine Kunden haben und zum anderen, weil es die ganze Yachtisoftware eben nicht auf dem MAC gibt. Jetzt grade entspanne ich ich mich. Dose ist aus und kann relaxend meinen Logbuchbericht auf dem MacBook schreiben. Keine klappernde Tastatur, keine plötzlich aufspringende Fenster, kein Virusalarm – Entschleunigung.

Reset Button gefunden

Irgendwo habe ich den Reset Button heute morgen gefunden. Muss am Ankerplatz gelegen haben. Hier in Bonfim ist alles besser. Das Wasser ist klar, eine kleine Kirche auf einer noch kleineren Insel liegt vor mir. Angra liegt hinterm Berg und ein Fischer fischt mitten in der Nacht um die IRON LADY. Gegen den Schreck, der arme Kerl kann froh sein, dass ich ihm nicht mit meiner neuen Machete gedroht habe, die jetzt im Schaft am Niedergang hängt, schenkt er mir ein paar Fische. Guten Appetit. Er erzählt mir, dass er mit seinem Einbaum aus Parati angereist (gerudert) ist. 30 Meilen? Na, ob der Fisch noch frisch ist, wenn er in Parati ankommt? Das Paddeln würde meiner Brustmuskulatur auch besser stehen, als den ganzen Tag vorm Rechner zu sitzen. Haha! Was soll ich machen. Von nix kommt nix und das Bier fällt auch nicht vom Himmel.

Neue Helden braucht das Land!

First Mate Stefan, meint, dass ihm zuhause alles ankotzt und er kaum erwarten kann das der Flieger im Oktober in die Luft steigt und er nach Buenos Aires kommt um mit uns über den Teich nach Kapstadt zu segeln. Gut so, kann ich da nur sagen. Trotz vieler Anfragen ist immer noch ein Platz frei! Einer hat den Schwanz eingezogen und sich abgemeldet und die anderen Interessenten überlegen es sich doch dann immer wieder, dass der Trip zu lang ist. „Micha, meld Dich, wenn Du mal was für zwei Wochen hast.!“ Hört mal Jungs, das ist doch keine Kaffeefahrt über den Südatlantik. Das ist Adventure und der Südatlantik ist nun mal so groß, da kann ich nix dran ändern. „Micha, Dein Boot ist zu klein!“, sagt eine Stimme in mir. Da kann ich im Moment auch nix dran ändern! Auf jeden Fall brauchen wir noch Dich! Den vierten Helden im Boot. Melde Dich.



  • 23:58:00
  • 26.08.2010
  • 23°01.2970'S, 044°19.8511'W
  • 0°/0kn
  • Angras del Reis, Praia do Bonfim, Brazil
  • Argentinien
  • 20°/1014hpa
  • 19°
  • 0kn/SW/Full Moon
  • -m

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