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Back into normal life

Verlegt. Verholt. Verbunden.

Meine letzten Stunden in Curacao verbringen wir am Pool des Santa Barbara Resorts. Seit 2016 darf man sein Schiff nicht mehr einfach in der Lagune von Spanish Waters parken und nach Hause fliegen. Macht man das und kommt wieder, kann es sein, dass das Schiff beim Zoll an der Kette liegt und man man erst einmal die Importsteuer bezahlen muss, um es wieder zu bekommen. Die Marina Curacao und die Marina im St. Barbara Ressort sind sogenannte zollfreie Verwahrungs Zonen. Dort muss man natürlich die Marinagebühren zahlen. Ich kommentiere das nun mal nicht weiter und ich hinterfrage auch nichts, ich beiße die Zähne zusammen und rede mir ein, dass es ja auch viel besser ist, wenn die MARLIN in der schicken Marina liegt.

Mit meinen beiden Teenies, also speziell mit Maya, muss ich zur Mittagszeit rückwärts an den Steg anlegen. Wer die MARLIN kennt, weiß, dass das nicht geht. Drei oder vier Versuche braucht sogar Skipper Micha, um das Heck so nah an den Steg zu bekommen, dass Maya überspringen kann und eine Heckleine festmachen kann. Die Mitarbeiter der Marina haben grade Mittagspause. Ein ganzer Tag geht bei dem ganzen Gerödel flöten. Ohne Mietwagen ist man am Arsch der Welt und statt dem stetigen Wind am Ankerplatz gibt es die Mücken der Mangroven. Passt. „Micha, wir haben neuerdings Ameisen an Bord“, war eine Neuigkeit, als Skipper Jan mir die MARLIN in Antigua übergeben hat. „Große, gelbe Ameisen die beißen und nur nachts rauskommen.“ zu den ganzen anderen Botschaften, man erinnert sich an die Probleme mit Jans verschwundener Crew, hatte ich das Problem Ameisen ignoriert. Meine Teenies weisen häßliche Stiche auf. Hmm. Da googelt man. Fündig wurde ich dann im lokalen Supermarkt. Zwei grüne Plastikdosen. Ameisenhotels sozusagen, so wie man diese von den helfenden! Kakerlakenhotels kennt, erstehe ich für fast 15 Euro. „Wucher“, denke ich mir. Eine der Gift-Dosen steht in der Küche, da wo die Ameisen nachts immer lang laufen. Die Teenies schieben die Dose direkt vor die nächste Ameise, die krabbelt da rein und wieder raus, nimmt das Gift mit zum Nest. Seit dem habe ich keines der netten Tiere mehr gesehen. Alles klar? Das war jetzt mal positiv!

Die Poolbenutzung in St. Barbara Ressort ist nicht im Preis der Marina enthalten, aber wenn man ein Getränk an der Bar bestellt wird man geduldet. „Papa. Pro Person zahlt man hier ab 150 Euro die Nacht für ein Zimmer.“ „Haste schon wieder gegoogelt?“ „Klar.“ Ich trinke die schlechteste und teuerste Pina Colada meines Lebens. Die Teenies springen in den Pool. Abends darf ich, laut Einschätzung der Sicherheitsbeauftragten Maya alleine in die Stadt. Oha. In Curacao gibt es kein Alkoholverbot am Steuer. Wer betrunken einen Unfall baut ist schuld. Ich werde mich zurückhalten. Ein neues iPhone brauche ich auch nicht.

Am nächsten Tag machen wir die MARLIN dann sauber und fit um sie einen Monat alleine zu lassen. Das dauert immer.



Mitsegeln auf der MARLIN!

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  • 22:00:00
  • 10.07.2019
  • 12°04.3415’N, 068°50.5781’W
  • -°/ -kn
  • Curaçao
  • Los Roques
  • 30°C
  • 7kn/E
  • 0,0m

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