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Werft: 64. Tag - Schnauze voll

Werft: 64. Tag - Schnauze voll

Mir reichts, ich hab gerade mal echt genug. Wollte gestern mal eben die Windsteuerung wieder anschrauben. Nix da. Aluminium Ruderrohr in Kunstoffbuchse mit Edelstahlschrauben total verrottet. Unterschiedliche Metalle und Salzwasser, ob die Herren Ingenieure dieses Problem jemals loesen werden auf Segelbooten? Alu verwandelt sich in weisses Pulver, die Ruderachse des Windpiloten koennten wir zwar wieder freiwaschen, aber als ich gesehen habe, wie wenig davon noch uebrig ist und an den indischen Ocean denke, da hab ich dann in stroemendem Regen Feierabend gemacht und mir ein Extraglas Rotwein gegoennt. Mir reichts, aber was soll man tun? Da muessen wir jetzt durch. Augen zu hilft da nicht. Unser Budget fuer die Bootsrenovierung ist schon um ein Vielfaches aus dem Rahmen gelaufen und ich verstehe jetzt warum hier so viele Deutsche Residenz beantragt haben und mit einem Job versuchen irgendwann wieder Oberwasser zu bekommen. Unsere Ruhestandseglerkollegen mit festen monatlichen Bezuegen aus Sockenland haben es dann schon besser, denen geht die Luft nicht so schnell aus. Der Renner ist im Moment Doggerbau, also Cockpithaeuser aus Edelstahl, Holz, Glasfaser und Epoxi. Typisch Deutsch verunschoenen sich ein Boot nach dem anderen Ihre Linie mit diesen Kaesten auf Deck. Ich finde sie sollten sich alle direkt noch Halterungen fuer Geranienkaesten anbringen. Meine Ideen werden allerdings nicht besonders positiv aufgenommen. So macht man sich dann eben unbeliebt. Gut. Ich, Micha bin ne alte Ziege im Moment, kommt aber mehr wegen meiner eigenen Probleme. Ueber zwei Monate aussem Wasser, wundert das noch? Das ist wie nen Fisch aufs Trockene legen. Na ja. Immer noch ist das Wochenende fuer den Travellift angedacht, aber da macht uns das Wetter gerade mal wieder einen Strich durch die Rechnung. Wie sollte es auch anders sein.



  • 05:30
  • 18.03.2004
  • 35°50.66S, 174°32.02E
  • Whangarei / NZL
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  • 19°C
  • NE -
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