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Sonntags auf dem Segelboot

Sonntags auf dem Segelboot

Frueher mussten wir hunderte von Kilometern fahren, uns durch Staus bis ans Ijsselmeer qualen um auf die Lady zu kommen, 25 Seemeilen ueber die Badewanne segeln oder motoren und ein bisschen da putzen oder dort. Vielleicht hat es auch mal wieder in Stroemen geregnet und man ist frustriert, wieder im Stau nach Duseeldorf zurueckgefahren.

Heute haben wir auf unserer Lady gesessen und das Leben damals mit heute verglichen. Haben wir einen Tag der letzten 3 oder vier Jahre bereut? Haben wir dazu gelernt, den Horizont erweitert oder sind wir einfach nur um die halbe Welt gesegelt und wollen so schnell wie moeglich zurueck und wieder einen Job, Karriere und das entsprechende Entgelt. Ganz schoen besinnliche Themen gab es da zur Mittagszeit. Der Weg zur Lady, einem arbeitsreichem Tag, mit Winschen einbauen, Garage varnischen, Gewinde drehen, Loecher bohren... der Weg war nicht so weit, nur von der Koje bis zum Cockpit. Kein Stau. Kein schlechtes Wetter. Zurueck zur Besinnlichkeit: Nein, wir haben keinen Tag bereut. Wir haben dazugelernt, sind nicht mehr so hektisch getrieben von den angeblichen Zielen und Anspruechen. Gerade in den letzten zweieinhalb Monaten sind wir nahezu zu perfekten Bootsbauern geworden. Bewusstseinserweiterung mit praktischem Beigeschmack. Bergauf geht es trotz all dieser Umbauten und was sonst noch war. Natale findet auch mal wieder die Ruhe um Logbuchberichte zu schreiben und ein paar Schuesse mit der Kamera zu machen.

Mikel von der NIN ist gerade zum Essen gekommen. Jetzt hat er Langeweile, sitzt im Cockpit guckt runter und nervt mit dummen Fragen und Bemerkungen. Eigentlich will ich noch weiterschreiben, aber erst mal werde ich wohl eine Pause machen muessen ;-)

Das ist wieder spaet geworden, besser gesagt es ist schon der naechste Morgen. Wieder wilde Traeume gehabt. Ist so seit dem wir wieder im Wasser sind. Blick nach draussen: Die Winschen sind immer noch dran. Gut. Ich will hier wegsegeln und bald ist es so weit. Jetzt noch die auf der anderen Seite, die Rollreffanlage und dann koennen wir wieder mit dem Wind. Hmm. Freund Martin in Deutschland schreibt, er wuerde nicht zurueck kommen an meiner Stelle. Es ist zu eng in Deutschland. Sogar ihm. Da Einzige was noch toll waere, dass es noch Strassen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Hmm. Muss ich jetzt aber noch mal drueber nachdenken. Verstehe ich noch nicht ganz....

Montag Morgen. An der Marina draengt sich die Rush Hour vorbei. Autos auf Regennasser Strasse. Das laesst uns unweigerlich wieder an Duesseldorf denken. Kalt ist es auch mit 16 Grad ;-), die Sonne scheint. Wir haben so viel unangenehmes Zeug zu erledigen, dass mir ganz schlecht wird, also erst mal Tee trinken. Bra. Bra. Bra.



  • 18:26
  • 28.03.2004
  • 35°43.47S, 174°19.60E
  • Whangarei / NZL
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  • 20°C
  • S 2
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