• Der LunaMACmi…
  • Ich und Jumbo
  • Na so was
  • 3 Tage und 3 …
  • Entschleunigu…
  • Bericht vom S…
Videos
  • Strahlender …
  • Überflieger
 

Rückenwind

und Rauschefahrt

Kurzes Zwischenresümee. Ich würde die Strecke in Zukunft vielleicht doch eher im April oder Mai segeln. Wir hatten durchweg eher zu wenig Wind um unsere MARLIN auf Geschwindigkeit zu bringen. Oder von Vorn oder gepaart mit einer Front. Heute war es zum ersten Mal anders. 12-15 Knoten aus SW geben uns ordentlich Druck in den neuen Rolly Tasker Segeln und wir stellen das Groß weit aus. Unter Vollzeug, aber recht stabil beschleunigt die MARLIN auf acht Knoten, Durchschnitt. Julian und ich gehen für ein paar Stunden Hand und laufen deutlich mit neun Knoten. Ohne Autopilot und mit einer sportlichen Crew und kurzen Wechseln an der Radsteuerung würden wir wesentlich schneller ans Ziel kommen und über 200 Meilen Etmal machen. Aber wir sind zu dritt und leben auch noch an Bord. Nathalie muss sich um die Küche und Erziehung kümmern, Julian bekommt fast jeden Morgen eine Liste von Reparaturen, die er auszuführen hat und ich habe auch immer eine lange Liste zu tun. Also Segeln pur ist nicht drin. Der Autopilot macht seinen Job zwar gut, aber nicht wie ein guter Steuermann.

Die Stimmung an Bord ist gut, weil wir endlich Meilen machen. Und genau jetzt im Moment springt unser GPS um vom 1.000 Meilen auf 999 Meilen to Go! Jetzt geht es schneller. Aus Erfahrung. Ich weiß nicht genau warum. Aber wenn da steht 3.200, dann ist das noch so unvorstellbar viel. 999 Meilen. Das sind ein paar Tage mit einem Schiff wie der MARLIN. Wenn’s Wind hat.

Wind werden wir haben bis Mittwoch. Dann zieht ein lokales Tief über den Azoren, das Hoch nach Norden, genau uns in den Weg. Wie wir dann die letzten 500 Meilen machen werden ist vollkommen unklar. Im Moment hoffen wir einfach, dass sich die Meteorologen irren, dass Tief plötzlich verschwindet oder sonst was. Und wenn es dann eben so ist, dann ist es eben so. Dann haben wir wenigstens Gegenwind, den wir aufkreuzen können und nicht Rückenwind, bei dem wir stehenbleiben.

Mit dem Fischen ist so die Sache. Wir verlieren viele Köder, weil uns große Fische die Köder einfach abbeißen. Und zwar durchs Vorfach aus Stahlseil. Das hängt leider auch mit der Geschwindigkeit zusammen. Hier werden wir wohl ab den Azoren soliden Stahldraht verwenden, wie ich es bei den Game Fischern auf Cayman Islands gesehen habe. Hab ich leider nicht an Bord.






  • 23:59
  • 28.06.2014
  • 37°29.4208'N, 49°50.4338’W
  • 65°/7+kn
  • Nordatlantik
  • Azoren / Atlantik
  • 24°/1023.0hpa
  • 24,5°
  • 207°/12kn
  • 1,5m

LOGBUCH ARCHIV

April 2018
Mon Tue Wed Thu Fri Sat Sun
« Mar    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  
Normale Einträge sind rot
Videoeinträge gelb
Beide Bücher erhaltet Ihr von uns mit Widmung & Signierung. Einfach eine mail schicken.

Der Trailer zum Buch

Mit dieser Website wollen wir Dir, liebe Leserin, lieber Leser, die Welt und unsere Reise ein Stück näher bringen. Deine Spende hilft uns, das weiterhin zu tun.