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Segeln auf dem Titicacasee

Ein Traum wird wahr

Nach dem Frühstück befreien wir heute Herrn Beuger aus seiner Garage und machen uns auf den Weg zum Titicacasee. Für die Yacht wollen wir ein Interview mit dem Commodore des Yacht Clubs Boliviano führen und der hat uns prompt zu einer Sonntagsauslug eingeladen. Das nehmen wir doch gerne an. Drei Stunden quälen wir uns durch den chaotischen Verkehr der Vorstadt El Alto, durch Sonntagsmärkte, Kartoffel- und Klamottenstände, haben unsere obligatorische Auseinandersetzung mit der bolivianischen Polizei, da unser Navi die Einbahnstrassen nicht kennt und warten eine halbe Stunde an der einzigen Tankstelle auf dem Weg, die Benzin hat, auf Sprit für die Weiterfahrt. Maya hatte schon morgens keine Lust ins Auto zu steigen, sie hatte wohl ein Vorahnung.

Doch um Punkt 12 erreichen wir den Club und werden von Luis und seiner Familie begrüßt. Die Marineros des Clubs haben die Hunter 31 schon segelklar an den Steg gelegt, wir gehen an Bord und nachdem wir beim Personal des Restaurants unsere Wünsche für das Mittagessen losgeworden sind, heisst es Leinen los. Wir haben großes Glück und werden mit einer perfekten Nachmittagsbrise inklusiver kleiner Schaumkrönchen beschenkt. Nachdem wir die Segel gesetzt haben, legt sich das Schiff auf die Seite und die Logge zeigt über 5 Knoten. Luis strahlt und erzählt Geschichten zur Entstehung des Clubs, über das Segelrevier und wie er sein Boot erstanden hat. Seine Frau Claudia reicht Schnittchen, unsere Kinder freunden sich mit der vierjährigen Tochter an und über allem strahlt der unfassbar blaue Himmel des Altiplano. Nach zwei Stunden und ein paar Schlägen auf dem See kehren wir zurück in den Club und lassen uns die frischgebratenen Forellen schmecken, ein perfektere Sonntag am See.

Der Rückweg verläuft bedeutend schneller, fahren wir schliesslich auch im Kielwasser von Luis, der sich gekonnt durch den Rückreiseverkehr schlängelt und sämtliche Collectivos und Kleinbusse konsequent rechts liegen lässt. Spontan folgen wir der fünf-köpfigen Familie in ihr Hause im Süden La Paz und während die Kinder im Garten auf dem Trampolin ihre Freundschaft vertiefen, machen wir Erwachsenen das gleiche mit Kaffee und Kuchen auf der Terasse. Die Haus der Familie liegt in einem der begehrtesten Vororte der Großtstadt, auf nur 3300 Metern Höhe lässt es sich entspannt durchatmen und auch die Temperaturen sind milder. Es wird wirklich Zeit für einen Abstieg Richtung Meeresniveau! Noch einen letzten Tag in La Paz, dann geht es weiter nach Süden, Richtung chilenische Grenze!



  • 20:00
  • 16.09.2012
  • 16°30.5298'S, 068°07.9683’W
  • By Car / North
  • La Paz / Bolivien
  • Salar de Uyuni
  • 17°
  • 0 kn
  • 0 m

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