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Nemo gefunden

Nemo gefunden

Sonnenschein und Wochenend! Nachdem wir jetzt die Regenfront hoffentlich hinter uns gebracht haben und mehr oder weniger Back Gammon und Kanastameister geworden sind ist nun seit heute endlich Sonnenschein. Die Laune ist bei allen auch direkt gestiegen und so haben wir unser Fruehstueck im Cockpit lange und ausgiebig genossen. Zur Feier des schoenen Sonnentages mussten wir Gaeste auch nicht abspuelen sondern durften uns direkt >>Strandfertig<< machen. Frisch gecremt und im Strandlook eingekleidet shippert Michael uns Dinghi an den Strand unserer Wahl - jaja das Dinghi, was waeren wir nur ohne dieses kleine schnuckelige Beiboot. Ich wuerde mir sogar glatt eins kaufen, wenn es nicht so schwierig waere, das ein- und aussteigen. Das ein oder andere Mal haetten wir bzw. ich beinahe den Skipper schon sehr ungluecklich gemacht....Danke Micha fuer Deine unendliche Geduld und die Standfestigkeit wie ein Felsen in dem Boot, wenn wir uns immer so an Dich klammern und festhalten.

Am Strand angekommen, wir natuerlich unsere Handtuecher ausgebreitet und uns total relaxt am Strand hingelegt. Das vor allen Dingen die maennlichen Einheimischen staendig vorbeikommen und fragen, wie einem geht oder wo man herkommt ist man da schon gewoehnt, offensichtlich sind wir als Kaeseleichen eine absolute Attraktion hier. Gegen Mittag haben uns Nathalie und Michael wieder eingesammelt. Einen langen Aufenthalt gab es nicht, denn das naechste Ziel war Hideaway Island zum Schnorcheln. Die volle Ausruestung haben wir mitbekommen (Schuhe, Flossen, Brille und Schnorchel) samt einer guten Lehrerin, Nathalie, fuer den Einfuerhungskurs. Doch bevor wir uns in die Fluten gewagt haben, gab es erst mal Getraenke von der Bar. Nathalie und Micha haben sich ein einheimisches Bier gegoennt, waehrend Stephanie und ich uns mit einer Cola-Light begnuegt haben (war die Aufregung vorm Schorcheln).

Als Nathalie dann auch den noetigen Mut hatte mit uns zwei Landratten ins Wasser zu gehen, war´s dann endlich soweit: wir durften schnorcheln! Brille bespucken (so richtig verstanden habe ich das nicht, aber wenn´s halt ein Ritual war, hat es geholfen), Flossen an, Brille anziehen und Schnorchel in den Mund. Rueckwaerts ins Wasser hineinwarten und ab geht die Post. Der Blick durch die Brille ist einfach unglaublich und es dauerte auch nicht lange als wir auf das erste Riff getroffen sind. Nathalie, absolut fischkundig, hat uns die lokalen Fische gezeigt. Siehe da, wir haben sogar Nemo gefunden. Viele kleine und auch groessere Clownfische tummelten sich da rum und liessen sich sogar von Nathalie anfassen (als Profi kann sie sogar mit Schnorchel untertauchen und schwimmen). Nachdem wir viele bunte und seltsame Fische gesehen haben sind wir wieder an Land und haben uns zu einem anderen, befreundeten Seglerpaar gesetzt. Prompt kam dann auch noch unser Buschflieger-Franz hinzu und die Runde war perfekt. Die Geschichten und der alte Seemannsgarn wurden weiter auf der NIN bei Kaffee und Croissants weitererzaehlt. Und wieder vergeht fuer uns ein Tag voller Staunen und Wunder! Jetzt gibt es erst mal Bratkartoffeln mit Schnibbelbohnen - wie zu Hause....



  • 21:30
  • 25.07.2004
  • 17°41.58S, 168°15.93E
  • Port Vila/Vanuatu
  • 28°C
  • SE 3-4
  • -

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