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Tahiti rund

Tahiti rund

18:00 Obwohl die Autovermietungspreise in Tahiti erschreckend hoch sind, haben wir uns heute mit der PETIT PRINCE zusammengetan, um einen fahrbaren Untersatz, das typische Mietauto, den Panda zu leihen. Auch mit dem Boot koennten wir eine Tour um die Insel machen, doch das faellt wegen Zeitmangel leider aus. Zu lange haben wir uns auf den Tuamotus aufgehalten.

In die Berge kommt man nur zu Fuss oder mit Allradantrieb, doch auf Tahitis Kuestenstrasse gab es einiges zu sehen. Groesste Attraktion sind die drei Wasserfaelle, zumindest fuer uns, denn das Wort Dusche wird auf einem Segelboot zum Fremdwort. Durch den Urwald, wo es nach wildem Ingwer, exotischen Blumen und reifen Carambolen riecht, geht der Weg zu den drei Wasserfaellen, die einer alten Sage nach ein Liebespaar verstecken. Aus bestimmt hundert Metern faellt das Wasser steile Felsen hinab, der gewaltigste endet in einem grossen Pool. Laut Reisefuehrer darf man baden, ein Verbotsschild warnt vor Steinrutsch, wir glauben dem Reisefuehrer und springen das eiskalte Wasser. Man kann sich kaum vorstellen, wie schoen Suesswasser sein kann. Haare werden gepflegt und gewaschen und duftend frisch und sauber sitzen 4 glueckliche Segler auf den Steinen und lassen sich von der Sonne trocknen. Einen Schulausflug, der hier Rast gemacht haben wir knapp verpasst, die Faelle gehoeren uns alleine, kein Mensch weit und breit.

Weiter geht es durch Plantagen, Kokoshaine, vorbei an gewaltigen Bergen, ueber Fluesse und an schwarzen Sandstraenden vorbei. Das naechste Ziel ist Tahiti Iti, kleines Tahiti, das ueber einen schmalen Isthmus mit der Hauotinsel verbunden ist. Auf Tahiti Iti gibt es ein grosses Plateau, das landwirtschaftliche Zentrum der Inseln. Auf 600 Meter wird es ploetzlich frisch, gruene Wiesen, Felder und kleine Landstrassen erinnern eher an die Normandie. Beim Picknick mit Rotwein, Baguette und Kaese vergessen wir fast, dass wir in den Tropen sind. Die Voegel zwitschern, ab und an hoert man ein Kuh, nur der Blick auf das Meer, den Isthmus und die Riffe, erinnern wieder daran, dass wir auf Tahiti sind.

Nach Natur und Essen kommen wir zum Kulturprogramm. Die alten Polynesier huldigten ihren Goettern, bevor sie missioniert wurden auf sogenannten maraes. Grosse Steinfelder auf den die Goetterstatuen, die Tikis standen. Die meisten liegen irgendwo versteckt in den Waeldern, sind nur noch als Ruinen vorhanden und die schoensten liegen sowieso auf den Marquesas. Doch hier auf Tahiti ist ein marae restauriert worden. Ab und an finden Tanzveranstaltungen statt, ein paar Kokoshuetten sind gebaut worden. Auch wenn man sieht, dass alles neu ist, bekommt man schon einen Eindruck davon, wie der Platz frueher einmal ausgesehen haben muss.

Einmal Tahiti rund, vom Boot weg und das Landesinnere sehen. Auf Moorea leihen wir uns nen Roller!



  • 18:00
  • 28.07.2003
  • 17°21.86S, 149°15.62'W
  • Papeete/Tahiti
  • -
  • 26°C
  • VAR 1
  • -

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