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Sonne – Oder zumindest so etwas in der Richtung

Ein Licht geht auf

Das Licht geht früher auf, es ist zwar immer noch stockdunkel wenn Nathalie die Tür hinter sich zuzieht um zur Arbeit zu gehen, aber kurz darauf wird es hell. Dieser verdammte Frühling kommt also doch. Poldy hat gezaubert. Fast zehn Grad und Sonne ist vorhergesagt für sieben Tage. Nun, gestern sollte es auch schon Sonne sein und es war bedeckt. Aber die Hoffnung wächst in mir. Die Scheiß Husterei geht nicht weg und grade eben hab ich mir noch ne Paracetamol eingefahren, um einigermaßen klar zu kommen.

Aber ich will nicht meckern. Ich habe eine wunderschöne Zeit mit meinen Kindern. Merkt man wahrscheinlich. Heute war Opabesuch angesagt. Wir haben ja kein Auto und nehmen uns immer eines von Beate, wenn dies frei ist. Oder ein Sharing Wagen von Greenwheels. Schont die Umwelt, unser Segelbudget und vor allen Dingen meine Nerven. Nichts ist schlimmer als in Düsseldorf abends nen Parkplatz suchen zu müssen. Der neue Toyota hat mir dann aber heute etwas Kopfzerbrechen gemacht. Als ich Maya vom Kindergarten abgeholt habe, Kind im Auto, springt der nicht mehr an. Nix. Hotline. Geht keiner dran. „Hmm!“ Da kommt man ja ins Grübeln. Ob die nen Fehler im Netzwerk haben und die Wegfahrsperre über ihr Netz aktiviert haben? „Habe ich die letzte Rechnung bezahlt?“ Maya wird schon ganz ungeduldig: „Drück doch mal auf das rote Dreieck. Du musst da aber jetzt anrufen. Vielleicht haben wir kein Sprit mehr. Zieh den Schlüssel noch mal ganz raus und dann wieder rein.“ Ich sitze vorne, schaue nicht nach hinten und denke mir grinsend: Na, dass kann ja noch lustig werden, wenn die älter wird. Ich ziehe den Schlüssel, wie angefordert raus, stecke ihn wieder rein und der Wagen startet. „Siehst Du Papa! – Geht doch !“

Die Rheinischen Jecken stehen in den Startlöchern und auf dem Programm der nächsten Tage steht Tonnenrennen in Oberkassel, Kinderumzug in der Altstadt und Rosenmontagszug auf der Kö. „Meinst Du nicht, dass das nen bisschen viel für Dich ist, so an Programm?“, Natale zieht die Augenbraunen hoch. Wenn ich alleine bin, meine drei Prinzessinnen beschäftigt mit Scheren, Buntstiften, Skalpell, Nadel und Faden, dann hab ich ein bisschen Zeit. Für mich selber, zum Arbeiten, zum Konzepte schreiben für Partner & Sponsoren und auch mal zum Lesen. Die Yacht hat Ihre Internetseite neu gemacht. Prima! Sieht gut aus. Endlich. Da lese ich von dem Piratenüberfall auf die SY Quest, was ja wirklich eine Tragödie ist und mitten im Artikel, wird damit Geld gemacht und das Buch „Yacht-Piraterie” von Klaus Hympendahl, beworben. Das ist dann auch noch vergriffen. Ich schlucke. Is doch krass. Das ist wie bei Amazon. Man schaut sich ne Uhr an und schon wird man überflutet von Werbung von Armbändern. Ist mir alles zu schnell. „Mensch Michael, Du wirst alt. Zeit schnell wieder segeln zu gehen.“

Bei Opa angekommen rufe ich bei Greenwheels an: „Herr Wnuk, sie müssen beim Starten des Wagens, Kupplung und Bremse gleichzeitig treten, sonst springt der nicht an.“ „Danke!“ Ich lege auf. No Comment! Zeit segeln zu gehen. Maya, Opa und ich, wir hatten einen wunderschönen Nachmittag.






  • 20:06:00
  • 01.03.2011
  • 51°13.2111'N, 006°46.2820'E
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