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Inseltour

Berg rauf, Berg runter

Zu jedem Landfall gehört die klassische Inselrundfahrt. Ohne Inselrundfahrt kein Weltumsegelungsgefühl. Das gehört einfach dazu. Keith, der Besitzer, des Wassertaxis, hat sich angeboten und leider bei Regen geht es um 8:00 erst mal zu Ann’s zum frühstücken. Da haben wir gestern übrigens Colin getroffen. Colin ist Deliveryskipper aus Knysna. Woher sonst. „Hey Colin. How small is the world?“ Er überführt grade einen kleinen 38’ Kat nach Griechenland und ist zur gleichen Zeit wie wir unterwegs. „Die haben 10 Tage gebraucht!“, Thomas lacht. Ich will jetzt nicht das Mono ./. Katamaran Geblubber anfangen, das können andere besser und mit mehr Energie an der Sache. Außerdem hat Thomas gut Lachen, den müssen wir morgens erst mal in die Dental Ambulanz bringen. Ne Krone hat sich gelöst und ich darf sie nicht ankleben. Schade, mache ich immer wieder gerne. Mit Colin lässt sich prima einen trinken und das habe ich dann gestern auch getan und bei Ann’s nen bisschen wichtig Skipper gespielt. Ich muss nach Knysna zurück. Da ist mein Zuhause. Sind nur noch 8000 Meilen. Is doch ne Kleinigkeit. Aber ich komme ab vom Thema. Mit dem Auto von Keith, auch Südafrikaner, wie sich rausstellt, geht es in die Berge. Napoleons Grab ansehen, Napoleons Haus, in dem er seine Gefangenenzeit gefristet hat. Toll. Nathalie quillt jetzt über vor Neid. Tut mir auch mal ganz gut. Dafür bekommt sie die Blume die ich in Napoleons Garten, also Frankreich, für sie fotografiert habe.

Sandy Beach

Statt Mittagessen, gibt es alte Schokoriegel am Supermarkt, nen Bier und ne Cola. Keith hat sich viel vorgenommen und ist ein Meister im Erklären, warum seine Tour so toll ist. Nach Sandy Beach könnte man nämlich nicht mit einem Four-Wheel. Das erinnert mich jetzt grade man al die Mono ./. KAT Geschichte. Ich halte mich wieder raus. Hab da eh keine Ahnung von. Auf jeden Fall kommen wir auf die andere Seite der Insel, weil es dann doch aufhört zu regnen. An dem Beach ist aber keiner außer uns. Am Wochenende soll der Strand voll mit Einheimischen sein. Nein, wirklich, St Helena ist wirklich beeindruckend. Beeindruckend Grün, ich fühle mich versetzt auf San Nicolau auf den Kapverden.

Gouverneurs Haus

22 Angestellte sind notwendig, um dieses Haus am Laufen zu halten. Die Frau des Gouverneurs bekommt grade eine neue Hüfte in England und der Gouverneur selber hat grade nen Meeting in der Stadt und im Garten treiben sich drei gigantische Schildkröten herum. Auf St. Helena ist alles sehr übersichtlich und jeder kennt jeden und ist wahrscheinlich auch mit jedem irgendwie verwandt. Ich will jetzt nicht das magische Wort benutzen.

Jacobs Ledder

Nach 4 Stunden Autofahrt erreichen wir unsere Ankerbucht wieder. Erst mal vom Top der Jacobs Ledder mit den 699 Stufen, die Thomas in 8 min 30 sek rauf geschafft hat. Ich fang so was gar nicht erst an. Ich verletze mich bei so etwas nur ernsthaft.

Morgen schon soll es weitergehen. Wir haben es nämlich eilig. Die Crew hat sich entschieden nicht Fernando de Noronha anzulaufen, sondern Rio de Janeiro. 60 $US pro Tag fürs Boot und 20 $US pro Tag pro Person ist allen zu teuer. Für mich nur gut, weil ich nen Unterkunft für die LADY brauche und für Rio nen Tip bekommen habe, also natürlich nicht in Rio selber, sondern ne ganze Ecke westlich davon. Ausklariert haben wir schon mal. Morgen früh geht es dann auf den Markt und Trinkwasser kaufen und dann gen Westen. 2.100 Meilen. Na, wenn das mal kein Pappenstil ist und die Unwetter vor der brasilianischen Küste sich dann beruhigt haben. Beim späten Mittagessen fällt Thomas die nächste Brücke raus :-)))



  • 19:17
  • 07.04.2010
  • 15°55.13'S 005°43.09.14'W
  • Southern Atlantic Ocean/St. Helena
  • Brasil
  • 27° 1015hpa 8/8
  • 25°
  • 10kn/SE
  • 1m Schwell

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