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Weingarten

Nachdem also gestern die endgültige Entscheidung über den Geburtsort des zukünftigen Crewmitgliedes gefallen ist, können wir heute zu Touristen werden und uns Cape Town anschauen. Na ja, nicht ganz, Micha hat geschäftliche Termine mit Robert, bleiben also nur wir zwei Damen. Und wir lassen uns von Micha an der berühmten Waterfront absetzen. Die Sonne strahlt wieder vom Himmel und die Hafenmeile zeigt sich von ihrer besten Seite. Die Cafes und Restaurants unter freiem Himmel direkt am Wasser sind gut besucht, schicke Kapstädter, gutgelaunte Touristen, stolze Jungfamilien mit ihrem Nachwuchs plaudern bei Cafe und Muffins oder schon bei Fish and Chips. Verschiedene Jazzbands spielen im Schatten unter den Bäumen und in den Geschäften kann man je nach Geldbeutel viel, oder sehr viel Geld ausgeben. Für Souvenirs, Mode oder Delikatessen. Sogar Birkenstock ist vertreten und verkauft die Ökolatschen in einem Ladenlokal zwischen Guess und handverlesenen Pralines. Haben wir da was nicht mitbekommen? Inseriert Birkenstock jetzt auch in Deutschland schon in der Vogue, Sandale an Claudia Schiffers zartem Fuss, oder so?

Maya findet das alles nach einiger Zeit nur noch mässig amüsant, und so findet der Skipper am frühen Nachmittag zwei etwas grantige Mädels vor..
Wir haben erst mal genug Grosstadtluft geschnuppert, die letzte Nacht im House on the Hill wird gecancelt, die Rechnung bezahlt und schwupps schleicht Johanna durch den Nachmittagsverkehr über die N1 aus der Stadt. Capetown läuft nicht weg, und spätestens, wenn wir unser neues Baby bei der Botschaft anmelden müssen um einen Reisepass zu besorgen, kommen wir wieder.

Auf dem Hinweg hatten wir ja die Küstenorte abgeklappert, auf dem Rückweg sind nun die Weinrouten dran. Zum vergustieren der edlen Tropfen sind wir etwas zu spät, die meisten Weingüter schließen gegen 5 ihre Tore, aber landschaftlich schön ist die Strecke allemal und die Ruhe eine Erholung nach 3 Tagen City. Da bei der ganzen Reiserei die Kassen ganz schön leer werden, haben wir in Kapstadt noch den Backpackerreiseführer Coast to Coast eingesteckt. Der unverzichtbare Ratgeber, wenn man für unter 30 Euro die Nacht und Zimmer schlafen möchte.
Schon in Kapstadt haben wir ja gestaunt. Aus Malaysia und Thailand kennen wir ja noch die Backpackerunterkünfte, die sich meist durch papierdünne Wände, Gemeinschaftsduschen oder ähnliches auszeichneten. Hier in Südafrika können sich dieses Unterkünfte aber durchaus sehen lassen und wer ein bisschen zwischen den Zeilen liest, findet auch familienfreundliche Pensionen.
Für heute nacht kommen wir inmitten der Weinberge von Franshoek im Otters Bend unter. Ein paar Cottages stehen am Ufer eines Baches, alles noch halbfertig aber irgendwie liebvoll gemacht. Um uns herum die Geräusche des Dschungels. Ach nee, die letzten Elefanten haben 1850 dieses Tal verlassen, mochten wohl keinen Wein. Dafür hört man die Eulen und Moskitos. ;-)

Morgen früh steht Familienrat an. Maya darf entscheiden, ob es nach Hause geht, oder wir noch einen Tag Urlaub machen, hängt ganz davon ab, ob die heutige schlechte Laune ein Ausrutscher, oder der Anfang einer ausgedehnten Trotzphase war. ;-)




  • 17:20
  • 30.01.2007
  • -, 0
  • Franshoek/Süd Afrika
  • 26°C
  • 3 SE
  • -

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