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Angekommen im karibischen Flensburg

Heimathafen

Nein, schreibfaul bin ich nicht. Es war einfach nur ein bisschen viel und jetzt, jetzt genau ist der Moment um „endlich“ mal bekanntzugeben: Wir haben Flensburg Heimathafen sicher erreicht. Unser Liegeplatz in der Marina Yachtkontor ist eng, aber passt. Warum jetzt hier und nicht mehr imJaich? Das wichtigste Argument: Schwimmsteg. Daneben ein eigener Stromzähler mit relativ annehmbaren Konditionen.

Markus, Micha und Jan sowieso helfen beim Abschlagen der Segel. Die Genua weigert sich vehement zum Segelmacher zu kommen, bis fast Sonnenuntergang. Jan ist der Held des Tages und verbringt Stunden im Masttop. Beneiden tut ihn keiner bei den Temperaturen. Nur mit seinem Gewicht von oben bewegt sich der Schlitten langsam die 27 Meter in bis zum Bug. Jan rutscht langsam am Vorstag herunter. Weder er, noch ich wollen heute noch wissen, warum der Schlitten so klemmt. Another day.

Punkt zwei, bevor Jan nach Hause geht, ist die Heizung. Die knallt verdächtig, schaltet ab und wieder neu. Gesund kann das nicht sein. Mit etwas Grips und langer Diskussion auf dem Weg nach Hause, bei 8.5 Knoten in der Flensburger Förde, geht ein Licht auf. Der Heizungskreislauf ist einfach verstopft. Dreck, Rost etc. Und wo kann der stecken? Genau. Im Wärmetauscher zum Motorkreislauf. Hier sind die Kapillaren so eng, dass es wie ein Sieb wirkt und der Dreck, der vor allen Dingen beim Segeln aufgewühlt wird, sich sammelt und alles verstopft. Am Morgen, wir sind schon eingestellt darauf, den gesamten Tag im Motorenraum zu verbringen, geht es los. Aber es soll anders kommen.

Maya kommt um halb Fünf mit ihrer Freundin Hanna und entert die MARLIN – Ihre MARLIN. Letzteres kommt mir so vor. Stolz wird jede Ecke der MARLIN vorgeführt. Fast schon eine komplette Sicherheitseinweisung präsentiert meine Tochter. Auch Keller und Motorenraum werden nicht ausgelassen, die Klappe von der Segellast geöffnet. Die Beiden übernachten gemeinsam auf dem Schiff. Jan und ich dürfen auch dabei sein. Mittagessen, Abendessen, Frühstück, alles wird mir abverlangt. Mehr als zwei Jahre war das Schiff nicht in Flensburg. Na denn, steht meinen Töchtern das Recht zu, mit ihren Freundinnen auf der MARLIN zu übernachten. Solange es noch nicht Klaus, Lars und Ramirez sind, ist Papa damit einverstanden.

“Ach Du Scheiße!“ Durch den Ablassschlauch läuft rostgefärbte dunkelbraune Brühe in die Süllkante und ins Wasser. Ein paar hundert Gramm Rost, Korrosion, Gummistücke. „Kein Wunder, dass das System verstopft war.“ Aber nicht genug. Bei der Gelegenheit spülen Jan und ich alle Heizkörper und Wärmetauscher einzeln durch. „Jetzt ist alles gut. Schmeiß die Kiste mal an und wir sehen ob es der Grund war.“ Die Webasto ST90 Wasserheizung springt an und fährt hoch, wie ein Flugzeug, zumindest vom Geräuschpegel her. Kein Knacken und Knallen mehr. „Cool! Jan, wir lagen richtig mit unserer Diagnose!“ Alle, aber wirklich alle, alle Heizkörper werden Stück für Stück so heiß, dass man sich fast verbrennt, wenn man sie anfasst. Alle Kabinen, der Salon, das Vorschiff, heizen sich langsam aber stetig auf. Na endlich. Problem gelöst. „Das sollte nun auch beim Segeln mit Schräglage funktionieren.

Maja und ihre Freundin Hanna verbringen eine warmen Nachmittag und Abend auf der MARLIN. Alles ist gut. Für morgen hat sich schon die Capitana angemeldet, hoher Besuch also. Lena will in der kommenden Woche direkt mit drei Freundinnen am Freitag kommen. O.K. Dann machen wir halt ein Hotelschiff auf! Jetzt, wo die Heizung geht. Draußen schneit es grade wieder.






  • 23:59:00
  • 10.11.2016
  • 54°47.3914'N, 009°26.1284’E
  • -°/ -kn
  • Flensburg
  • 4°C
  • 3kn/E
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