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Viehzeug

Viehzeug

20:52 Puenktlich um 6 stehen wir an den Toren zum Hluhluwe, gsprochen Schluschluwie, Nationalpark. Allgemeine Ermahnungen, immer schoen auf den Wegen bleiben, nicht aus dem Auto aussteigen, mindestens 50 Meter Abstand von den Elefanten usw. Na, das kann ja aufregend werden.
Auch Maya ist mittlerweile aufgewacht und harrt der Dinge, die da kommen.

Und sie kommen, keine 200 Meter nach dem Eingang entdecken wir unsere ersten Giraffen und Zebras in freier Wildbahn. Noch ist es frueh, der Himmel bedeckt, die Tiere scheinen es zu geniessen. Wir auch. Kein ideales Fotowetter, dafuer angenehm kuehl. Giraffe und Zebra verspeisen genuesslich die oberen und unteren Etagen des Busches und wir sitzen in unserem Auto und duerfen einfach zuschauen.

Die naechsten Stunden geht es kreuz und quer durch den Park, huegelauf und huegelab, ueber ausgetrocknete Fluesse, durch Savannen, vorbei an matschigen Wasserloechern, immer auf der Suche nach etwas lebendigem. Wir finden Bueffel, verschiedene Antilopen, Nashoerner, eine Herde Paviane und sogar ein Elefant laesst sich in der Ferne blicken. Ganz in der Ferne allerdings nur. Auch die Loewen haben heute keine Lust auf Show, aber das macht nichts. Nach vier Stunden koennen wir vor lauter konzentriertem Schauen gar nichts mehr sehen, auch die Muedigkeit tut ihr uebriges dazu, Zeit fuer eine Rast im Hilltop Camp. Mittagsbuffet sparen wir uns, lieber nach einem Kaffee zu den Picknickplaetzen.

Mittlerweile hat sich die Wolkendecke gelichtet und strahlend blauer Himmel liegt ueber dem Park, natuerlich verbunden mit den dazugehoerigen Temperaturen. Heiss wird es in unserem kleinen knallroten Golf ohne Klimaanlage, aber die Fenster sind zum Fotografieren ja eh staendig auf.
Wir rechnen nicht mehr wirklich damit, um die Mittagszeit noch Tiere zu sehen, aber werden belohnt. Eine Herde Nashoerner mit Baby, die sich in einem Wasserloch suhlt, mal wieder ein paar Giraffen und Zebras und Antilopen am Wegesrand. Vor allem die Nashoerner sind gewaltig beeindruckend. Riesige Kolosse. Irgendwie zuckt man schon zusammen, wenn sich so ein Gigant ploetzlich umdreht und man nicht weiss, kommt er jetzt auf uns zu, oder juckt es ihn nur gerade an der rechten Flanke.

Um 3 haben wir ungefaehr ein Drittel des Parkes hinter uns und sind erledigt. Fast 12 Stunden im Auto sind schon eine ganze Weile, vor allem, wenn man es nicht mehr gewohnt ist. Am besten hat es noch Maya, die einfach in regelmaessigen Abstaenden einpennt.

Ab nach Hause, kurzer Zwischenstopp beim Thailaender, dann Badewanne, Duschen, Fuesse hochlegen und Geburtstagswein trinken. Ach ne, da war ja noch was. Michas muss naemlich mal wieder nach Singapur fuer 10 Tage, und der Flug geht morgen. Also Kofferpacken. Und dann der Wein, oder?

03:26 Fast wie Segeln. Mitten in der Nacht klingelt der Wecker. Wache? Ach ne, heute ist Game Park angesagt. Wilde Tiere gucken. Giraffen, Nashörner und was es sonst alles noch so gibt. Mit ein Grund warum wir ja eigentlich hier sind. Dazu muss man ein Auto haben. Die Game Parks sind zwei Stunden entfernt, eg gibt gleich mehere und riesig groß sind sie auch. Das mit dem Auto haben wir gestern gemacht und heute gigt es eben eine kräftige Portion Afrika. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.

Aber es gibt noch einen Grund. Nämlich, weil die Capitana heute Geburtstag hat. So, ich geh mal Tee kochen.



  • 20:52
  • 21.11.2006
  • 28°47.50S, 032°04.99E
  • Richards Bay/Sued Afrika
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  • 26°C
  • 2-3 SW
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