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In Mindelo zum Crewwechsel angekommen

Freitag der 13te

Eigentlich wollte ich mir heute nur die Decke über den Kopf ziehen. Doch die Arbeit ruft. Mark schwächelt heute, meint: Mark leidet. Er hat den Durchpfiff bekommen, den Claudia und ich schon hinter uns haben. „OHA!“ Die ganzen Nacht wackelt er seinen kleinen Jungenpopo von Koje durch den Salon zum noch funktionierenden Vorschiffsklo. Claudia und ich, wir leiden quasi mit. Als es hell wird und Mark sein männerleidendes Gesicht zum Durchfall dazu auflegt, erkennen wir die Schwere der Krankheit. „Nicht ansprechen. Ich bin krank“, steht auf seiner Stirn geschrieben. Ich streiche Mark von der ToDo-Worker Liste, verziehe mich mit Claudia an Land. Irgendwas zum Essen müssen wir ja einkaufen. Vor dem Thunfischstand kommt dann wieder: „Ich brauche aber heute keinen Fisch. Du kannst ja Fisch für Dich kaufen. Ich nicht.“ Warum hat mich Gott nur mit diesen Vegetarianern gestraft? Was habe ich falsch gemacht in meinem Leben? Seit Tagen, ja seit Wochen habe ich schon kein Fleisch mehr gegessen. Nein, nicht, dass es mir dabei schlecht gehen würde, dass wollte ich damit nicht sagen. Ich gewöhne mich sogar langsam an das andauernde Grünzeug zwischen meinen Zähnen und wenn überhaupt dann Fisch. „Stell Dich mal dahin“, sonst sieht man nicht welche Größe diese Yellowfins haben. „Am Sonntag kommt die neue Crew. Da gehe ich alleine Morgen einkaufen. Ohne Dich! Das macht mehr Spaß!“ Und schon schlendern wir wieder über den Gemüsemarkt, kaufen Sachen von denen wir Minuten später den Namen schon wieder vergessen haben. Hauptsache gesund und ohne Beine. Jaja.

Die MK5 und der AGT4000

Hieroglyphen diese Namen. Aber nur für Dich. Die MK5 ist die Ersatzscheißhauspumpe. In der gemessenen Rekordzeit von 90 Minuten wechsle ich die alte Pumpe gegen die neue aus. Die Schläuche müssten auch neu. Aber das geht jetzt nicht. Mit auf die ToDo Liste für Trinidad. Wohin auch sonst. Auf jeden Fall ist das Klo wieder o.k. und dass freut die neue Crew. Vorbei am leidenden Schwan Mark, führt mich mein Weg zum Fischer Panda Generator. Der lädt seine Starterbatterie nicht mehr auf, weil Rafa, ohne meine Erlaubnis die Haube abgenommen hat, um diese zu säubern, falsch wieder drauf gesteckt hat und einen Kurzschluß am Massetrennrelay erzeugt hat. Super Boatsboy. Stunden vergehen. Claudia putzt, eine Maschine nach der anderen mit Bettwäsche läuft durch die Waschmaschine. An Deck hängt überall Wäsche zum Trocknen. Claudia schafft ordentlich was weg und putzt was das Zeug hält. Ich nehme derweil Kabelbäume auseinander und verfolge die Fehlfunktion, mit dem Ergebnis, dass es wieder funktioniert. Warum weiß ich nicht. Egal. Heute ist Freitag der 13te. Mir soll es recht sein. Ich stelle mich lange unter die Dusche. Der Generator muss ein paar Stunden laufen, die Gelegenheit um ordentlich Wasser zu machen. Es ist grade auflaufende Tide.

“Ich kaufe jetzt noch eben den Drückerfisch. Der wird Dir schmecken. Der ist wie Hühnchen.“ Claudia schaut mich unglaublich an. „Glaub mir. Der schmeckt super.“ So. Ich stell mich mal in die Küche und zaubere den Drückerfisch zum Chutney und dem Reis und dem Salat und der Mohrrübe die aus meinem linken Ohr rauswächst.



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  • 18:42
  • 13.11.2015
  • 16°53.0110'N, 024°59.6357’W
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  • Cabo Verde / Sao Vicente / Mindelo
  • Cabo Verde
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