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Schönes Schiff unter blauem Himmel

Dauersonne

Mein Versprechen gilt. Sonne habe ich meinen Damen versprochen. Und das nicht nur einen Tag. So soll es sein. Blauer Himmel, angenehme 20° und ein stetiger Wind aus Nord. Das mag auch die MARLIN und vor lauter Entspannung komme ich kaum dazu die Tasten zum Schwingen zu bringen. Urlaub. Meine Kinder wollen mit mir lieber an den Strand, als das ich in die Glotze gucke.

Jan hat es geschafft, hat seinen Rucksack geschultert und Bootflucht begannen. Ziel unbekannt. Jetzt haben wir den Salat: Alle vermissen Jan. Besonders Lena. Kleines Herz – Große Liebe. So kann es gehen auf Schiffen. Man gewöhnt sich schneller als man denkt aneinander.

Dafür haben wir endlich Erika & Erich kennengelernt. Erich fährt mich durch die Stadt. An der Tankstelle soll es Gas geben. Autogas brennt auch. Die sollen eine Kiste mit Adaptern haben. Haben sie auch und sind auch gewillt meine Flaschen zu füllen. Aber den amerikanischen Adapter haben sie nicht. War klar. Julio soll helfen. Der hat eine Drehmaschine und meint bis morgen früh einen Adapter für uns zu machen. 25 Tacken. Geht. Kommt dann zu meiner Gas Adaptersammlung. „Bist Du Dir sicher, dass Du den morgen früh fertig hast? Soll ich noch mal anrufen, bevor ich komme?“ Julio schaut mich ganz entsetzt an: „Nein, Du brauchst mich nicht anrufen. Der ist morgen früh fertig.“ OK. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Zurück auf dem Schiff ist keiner da. Ausgeflogen. Jetzt bin ich ganz einsam und verloren. Na gut. Siesta! Schlafen ist Teil der Entschleunigung. Geht immer. Dann geht es in den Supermarkt. Ein Pulpo, Zutaten für Albondigas, Gambas, Piperones… Das volle Programm. Erich und Erika kommen zum Abendessen. Also stelle ich mich in die Küche und mache meinen ersten Pulpo Gallego. Neben den Albondigas in Tomatensoße ist der Pulpo der Hit! Davon kommen noch zwei in den Tiefkühler für die Atlantiküberquerung! Auf jeden Fall. Meine abendliche Gäste sind begeistert. Erika meint sogar, dass meine Aioli, an der ich mir seit drei Tagen den Arm verdrehe, auf jeden Fall so bleiben kann. Ich finde die noch etwas verbesserungswürdig. Da muss ich noch mal irgendwo in die Lehre gehen. Nachteil der ganzen Sache. Der neu erstandenen Neopren Anzug sitzt verdammt eng. Leben wie Gott in Spanien.


Nächste Abfahrtmöglichkeit mit der MARLIN: Derzeit ist fast alles dicht bis September. Dann geht es von Faro nach Madeira. Da sind wieder Plätze frei und von Madeira zu den kanarischen Inseln. Im Oktober kannst Du noch auf den Kapverden mitsegeln. Die Atlantiküberquerung ist ausgebucht. www.marlin-expeditions.com






  • 23:11
  • 18.08.2015
  • 42°36.1865'N, 008°55.8872’W
  • -°/- kn
  • A Pobra do Caraminal / Spain
  • Galicia / Spain
  • 20°/1018 hpa
  • 14°/15kn
  • 1m

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