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und wieder Delfine

17:18 Wir koennen gar nicht genug von den Delfinen bekommen. Aber wann hat man schon mal die Gelegenheit, jeden Tag diesen schoenen Tieren Guten Tag zu sagen.

Mittlerweile haben wir das Gefuehl, Estefanie erkennt uns wieder. Sie wird immer zutraulicher, laesst sich stundenlang streicheln, auch wenn sie, glaube ich, am liebsten mit uns im Becken schwimmt und spielt. Allerdings sind wir dann nach einer Viertelstunde k.o., abtauchen, auftauchen, im Kreis schwimmen, Purzelbaeume schlagen… Blosses Geradeausschwimmen erntet nur einen gelangweilten Blick und die Dame verkruemelt sich in ne andere Ecke des Beckens.
Ob sie sich wohl auch wirklich gerne streicheln laesst, oder laesst sie es nur zu, weil es anerzogen ist. Wer weiss, vielleicht ist auch jeder Stups mit der Nase in meinen Bauch eine Aufforderung, weiterzuspielen…

Ansonsten beschaeftigen wir uns damit, all die neu erworbenen Dinge wieder auf der Lady zu verstauen und den Kalender zu verstehen…Ja, der Mangel an Logbuchberichten der letzten Tage ist nicht auf unsere Schreibfaulheit zurueckzufuehren, sondern auf Unachtsamkeit. Alle Berichte sind mit dem Junidatum rausgegangen, ohne dass es einem von uns aufgefallen ist…aehem…
Sorry, jetzt gibt es leider viel auf einmal zu lesen;-)

07:04 Gestern um 8Uhr steht unser Tauch- und Fischerfreund Lewington vor der Tuer; besser gesagt dockt mit seinem Boot an der Lady an. Wir verladen schnell die Tauchflaschen und den ganzen Roeddelkram (das ist das nervende beim Geraetetauchen…Unendlich viel Krimskram der technisch auch o.k. sein muss) und schwupps geht es 5 Meilen westlich zum ersten Tauchplatz. Name? Tiefe: 25-30 Meter Zeit 30 Minunten. Levington erwischt ein paar gelbe Snapper wir einen Baerenkrebs fuer das Abendessen. Natale macht grosse Augen ueber Sicht, Korallenlandschaft und ueberhaupt: Endlich mal wieder die Nase mit Flasche unter die Wasseroberflaeche stecken. Das tut gut und man merkt langsam, dass man wieder zu Hause ist.

Fuer den Wiederholungstauchgang habe ich die Flaschen vertauscht und wir haben nur noch eine :-(, an der anderen ist das falsche Ventil dran. Natale verzichtet zu meinen Gunsten und mit der Doppelzehner verschwinde ich nebst Levington in der Tiefe. Levington legt den Schnellgang ein. Gut. Er macht das jeden Tag. Fuer mich ist das Hochleistungssport. 3500 Liter Luft sind nach 55 Minuten durch. Den Rest brauche ich fuer den Sicherheitsstop in 5 Meter unter dem Boot. Bei der korperlichen Belastung (die Beine fallen mir fast ab, von dem Tempo, das Lewington an den Tag gelegt hat…) traue ich meinem Tauchcomputer kein Stueck. Fuer solche koerperliche Belastung sind die Dekotabellen nicht entwickelt worden. Also haenge ich unter dem Boot und atme Stickstoff ab was das Zeug haelt auch wenn der Computer mir schon laengst das o.k. gibt. Irgendwann reicht meine Vorsicht. Hangel mich ins Boot und sofort setzten stechende Kopfschmerzen ein. Dazu knallt die kolumbianische Sonne und bei jedem Wellenschlag auf der Rueckfah
Das war ein Zeichen denk ich mir. Das haette auch in die Hose gehen koennen. Fuers naechste Mal nehm ich mir vor Levington ziehen zu lassen, mir lieber wieder die UW Landschaft anzuschauen und ueberhaupt… Ich koche jetzt Tee, verwoehne meinen Schatz und bau heute die Kurzwellenanlage wieder ein, damit wir uns mit unseren Freunden in Trinidad und Panama wieder unterhalten koennen, damit es wieder Daypics gibt und weil bei der Hitze der Platz unter Deck hinter dem Ventilator noch einer der besten ist…






  • 07:04
  • 05.07.2002
  • 10°10.70'N, 075°46.28'W
  • Las Rosarios/Kolumbien
  • -
  • 30°C
  • 2 VAR
  • 0

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