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Lobster & Co

Paradies Tobago Cays erreicht

Da wir so schnell über den Atlantik gesegelt sind und auch rechtzeitig am Start auf den Kapverden waren, kommt meine Crew nun in den Genuss, noch eine Woche Karibik zu erleben, anstatt sich direkt in den Flieger zu setzten und wieder ab ins Hamsterrad zurückzukehren. Leider nutzt nur Chris und Claudia diese Möglichkeit. Miki, Richard und Sue gehen vorzeitig von Bord. Sue allerdings, weil der geliebte, vermisste Ehemann Thomas, zum turteln nach Grenada kommt. Bis Mittwoch haben wir Zeit das Leben genießen in den Tabago Cays, wo Milch und Honig vom Himmel regnen. Dann soll es weiter nach Grenada gehen.

Wir kommen in die bekannte Anchorage. Ich erwarte hundert Katamarane um diese Jahreszeit. Aber es sind nur zehn. „Das ist ja wie Weihnachten.“ Der Anker fällt etwas abseits des Ankerfeldes ins türkisblaue Wasser. Alle staunen und kaum ist die Badeleiter an ihrem Platz, tauchen, schnorcheln und prusten die Gemüter um und unter der MARLIN im 28 Grad warmen, kristallklaren Wasser was vom offenen Atlantik über die Riffkante zu uns gespült wird. In den Tobago Cays, liegt man direkt hinter der Riffkante vor Anker, fühlt den stetigen Passatwind, der kühlend durchs Schiff zieht. Nen bisschen gemein zu lesen für die Glühweintrinkenden Freunde und Leser im kalten Nordeuropa. Wir haben das verdient.

Auch Chris war schon mal hier als Skipper und kennt sich aus. Er übernimmt die Organisation des „Must Do Lobsteressen!“ Die Taxiboote aus Union Island haben hier alles im Griff. Sie bringen Brot am Morgen, Bier am Nachmittag und den Müll nehmen sie auch mit. Perfekt organisiert. Alles kostet, was bei unserem einmaligen Kurz-Besuch nicht so sehr ins Gewicht fällt und immer noch als günstig anzusehen ist im Vergleich zu den teuren Restaurant in Grenada. So verbringen wir den ersten Mittag unter den Palmen am Grillplatz der Locals und lassen es uns gut gehen. Es gibt riesige Lobster. Für jeden einen. Ich bekomme den größten. Wir essen so gut, dass zumindest ich fast platze und erst einmal eine Siesta auf einer der Bänke neben einem Einheimischen einlegen muss. Das heißt hier „Limen“ (übersetzt etwa: Rumhängen, Nichts machen, Chillen etc.) Später am Tag bringen wir Helmut (Unser 30PS Außenborder heißt Helmut Schmidt weil er so qualmt) ans Red Dinghy an. Jetzt geht es ab. Jetzt sind wir mobil und erreichen in kürzester Zeit jeden schönen Winkel der Cays. Taucherbrillen, Flossen werden rausgekramt und los geht es zum Schildkröteninsel. Aber keine da. Dann ans Außenriff. Mikki sieht und filmt tatsächlich einen Schwarzspitzen Riffhai! Suasann und ich schnorcheln gegen die starke Strömung über die Riffkante. Leider ist das Riff hier durch die Wirbelstürme und Korallenbleiche tot. Ein einsamer Drückerfisch beäugt mich interessiert. Ich denke direkt an Bratpfanne. Der Drückerfisch kommt näher: „Du darfst hier nicht speeren. Haha!“

Zwei Wochen Segeln ohne Alkohol erzeugt ein Party Nachholbedürfniss. Es wird feucht, es wird laut und spät. Die guten spanischen Rioja und Malbec Weinvoräte aus Skippers Weinkeller werden drastisch abgebaut. Na ja. Zu alt darf der Wein ja auch nicht werden.


Mitsegeln auf der MARLIN www.marlin-expeditions.com



  • 22:33
  • 07.12.2015
  • 12°37.7913'N, 061°21.4902’W
  • -°/ -kn
  • Grenadinen / Caribe / Tobago Cays
  • Grenada
  • 30°C
  • 80°/ 15 kn
  • 0,5m

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