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Riesendorsche im Fischerparadies

Buchteln in den Lofoten

Heute Morgen ist plötzlich Unruhe an Bord. Heiko und ich stecken unsere verschlafenen Köpfe aus dem Pilothouse und entdecken den Skipper in angeregter Diskussion mit dem Stegbesitzer. Dieser ist der festen Überzeugung, dass wir in einer Luxusmarina mit Leinenservice und angrenzender Sterneküche festgemacht haben und fordert ein dementsprechendes Liegegeld. Als keine Einigung zu finden ist verlassen wir umgehend den Steg und verholen die Marlin zwei Buchten weiter an einen Ankerplatz. Dieser kann dann auch mit grandiosem Ausblick statt kräftiger Trockenfisch-Note punkten.

Das Jagdfieber hat Heiko nun endgültig gepackt und er macht sich umgehend wieder mit dem Dingi davon, um den Dorschen nachzustellen. Meine Aufgabe ist es, die Marlin auch optisch wieder auf Hochglanz zu bringen – mit Musik an Deck, barfuß und im T-Shirt lässt sich auch das Deckschrubben sehr gut ertragen. Die ersten Zaungäste in Jack-Wolfskin-Vollausstattung lassen sich alsbald am Felsen blicken und fotografieren die Marlin mit riesigen Teleobjektiven. An das Wohnen und Arbeiten auf einem derartigen Blickfang muss ich mich noch etwas gewöhnen.

Von jetzt auf gleich setzen gegen Mittag die kalten Fallwinde ein. Ich gebe daraufhin meine Nordmeer-Badepläne auf und der Anker hat auf dem felsigen Untergrund keinen Halt mehr. Ein weiteres Mal steuern wir einen neuen Ankerplatz an. Nach einem opulenten indischen Curry mit –wer hätte es gedacht- frischem Fisch des von der erfolgreichen Dorschjagd zurückgekehrten Heiko, machen wir uns mit dem Dingi gemeinsam auf den Weg, das kleine Fischerdörfchen Å zu erkunden. Das Dingi tanzt auf dem gemächlichen Schwell, und nach kurzer Fahrt machen wir in einer Anglerhüttensiedlung fest. Heiko bekommt große Augen „So dicke Fische! Und soo große Pilker!“ Wir bekommen eine Vorführung in effizienter Fischverarbeitung.

Das restliche Dorf macht einen Eindruck wie von der Welt vergessen. Kleine, verschlafene Holzhäuschen haben sich in der felsige Landschaft festgesetzt, die Eintrittskarten für das mit Vorhängeschloss verschlossene Trockenfischmuseum, gibt es im Supermarkt um die Ecke zu kaufen. Heiko und ich nutzen den Rückweg zu Fuß, um weitere Bilder zu schießen. Als sich dann „Marlin für Marlin Mobile“ per VHF meldet kommt umgehend das Skipper-Taxi, um uns wieder an Bord zu holen. Plan für heute: Heiko weiter im Skat trainieren und, trotz der verwirrenden Lichtverhältnisse, etwas früher als bisher den Weg in die Koje finden.

Arved



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  • 22:00
  • 08.05.2015
  • 67°54.0400'N, 13°02.1800’E
  • -.°/-kn
  • Moskenes / Norway
  • Crusing Lofoten / Norway
  • 9,3°/1001.9 hpa
  • N/5kn
  • - m

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