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cockpit

20:00 Fotos der Delfine sind leider auf der Unterwasserkamera, wir sind gespannt. Dafuer gibt es ein Bild vom Cockpit der Momo, wo man so schoen abhaengen kann…

12:20 In diese Bucht kommt jeden Morgen eine Schule von ca 10-20 Delfinen zum Jagen. Da Hannes gerade mit seinem Kat, dessen Ruempfe sie besonders lieben aus der Bucht fuhr, konnten wir sie heute morgen besonders lange beobachten.

Angestachelt von Serena, die schon am Morgen in die Bucht rausgeschwommen ist und die Delfine direkt unter sich hatte, haben wir uns spaeter mit ihr nochmal ins Dinghi gesetzt und sind zu den Tieren rausgefahren.

Tatsaechlich waren sie auch noch da, wir im Dinghi immer hinterher, die Delfine fuer 30 Sekunden um uns rum, schwupps abgetaucht, weg waren sie. Das Spielchen haben wir dann bestimmtne Stunde betrieben. Immer zwei im Wasser mit Schnorchel und Brille und einer im Schlauchboot.

Wahnsinn, bis auf einen Meter sind die Delfine rangekommen, wenn man schnell geschwommen ist, blieben sie sogar neben und unter uns. Dazwischen waren auch Babydelfine, die immer ganz nahe an ihrer Mutter blieben.
Mit den Ohren im Wasser konnte man ihr Fiepen und Singen hoeren.
Es war wirklich wunderschoen, ein absolutes Gluecksgefuehl!

Auf dem Rueckweg haben sie uns dann noch ne Weile begleitet, sind unter dem Boot durchgetaucht, mit dem Ruecken am Dinghiboden geschubbert und mit ihren Schwandflossen Gruesse aufs Wasser gepatscht.

Meiner Erkaeltung, die mich heute morgen etwas engergielos gemacht hat, geht es gleich besser :-)

07:00 Nachdem ich die Nacht von Werften, Schweisslichtern und rostigen Stahlplatten getraeumt habe, sitze ich einigermassen erholt am Navigationstisch, der Petrobrenner kocht Wasser fuer Tee und die Kurzwellenmoehre versucht Bilder ueber Kurzwelle nach Deutschland zu schicken. Dazu gibt es einen regenverwaschenen Sonnenaufgang und das leise Rattern des Daimlers, weil die Batterien morgens zu leer sind fuer den Kurzwellenbetrieb. Morgenromantik auf der Iron Lady. Die schwarzen Geier fliegen ueber Chacachacare. Einsam und verlassen liegen wir noch mit einer Handvoll Yachten hier im Ankerfeld. Ein wunderschoener Platz um seine Arbeitslisten langsam abzuarbeiten und wieder neue Dinge an die Listen anzuhaengen.




  • 07:00
  • 03.01.2002
  • 10°40.80'N, 061°45.27'W
  • Chacachacare/Trinidad
  • -
  • 29°C
  • 0-1 VAR
  • 0

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