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Vor- und Nachbereitungen

Schadensbegutachtung

Nachdem sich die erste Aufregung über unseren Seehund gelegt hat, gehen heute die Überlegungen und Planungen zum nächsten großen Schlag weiter. Wir sind uns einig, 130 Seemeilen gegen den Wind oder hart am Wind nach Sao Miguel anbolzen um in den heißen Quellen zu baden, das wollen wir alle nicht. Segeln dagegen wollen alle, vor allem unsere neu zugestiegene Crew, die auf dem Trip von Sao Jorge nach Terceira Blut geleckt hat. Sonntag soll es losgehen, eigentlich, aber der Blick auf die Wetterkarte zeigt eine gemeine Kaltfront, die uns garantiert nach 36 Stunden auf See erwischen würde. Nein danke, segeln mit 2 Kindern, einem Welpen und zwei Neuzugängen in der Crew und dann geplant in schlechtes Wetter laufen, das machen wir nicht. Dass falsche Eile zu nichts führt, haben wir jetzt schon mehrfach erlebt, wir lassen es ruhig angehen.

Zunächst muss endlich mal der kaputte Gennaker ausgepackt werden, direkt am Hafen ist so etwas wie ein Hubschrauberlandeplatz, perfekt geeignet, um mal eben 220qm auszulegen. Sogar Lars darf mit und aus der Ferne mit den Mädels dem Treiben zuschauen. Micha, Julina, Lukas und ich lassen das Leichtwindsegel aus dem Sack und versuchen diese Massen an Stoff so zu bändigen, dass man den Schaden fotografisch ablichten kann. Wie schon damals im Dunkeln vermutet, ist das Achterliek komplett ausgerissen und das Segel einmal quer und einmal längs in zwei Teile zerrissen. Ob sich die Reparatur lohnt, können wir noch nicht sagen, ich vermute mal ja, denn der Großteil der Schnitteile ist heil geblieben, vermutlich werden so um die 10 ersetzt werden müssen. Das gute Stück wird mit vereinten Kräften wieder erst in den Sack, dann im Segellocker verstaut. Ende der Baustelle, hat keine Priorität für die Fahrt in den Kanal.

In Intervallen nehmen wir uns den Revierführer und den Reeds vor, studieren Häfen, Zufahrtswege, Strömungskarten und Tidentabellen. Sollen wir Frankreich anlaufen? Cherbourg? Oder die Kanalinseln? Oder doch lieber gleich England? Baguette oder Fish’n Chips? Wir wissen es nicht. Letztendlich wird das Wetter entscheiden wie weit und wohin wir kommen. Den Luxus haben wir, es wartet keine Crewerweiterung mehr auf uns. Die Kojen sind alle belegt, hat Maya heute in ihr Tagebuch geschrieben. Wohl war und mit Lars jetzt allemal. Der Kleine hat seine ersten 24 Stunden an Bord gut überstanden, heute einen halben qm Kunstrasen für Geschäfte an Deck bekommen und seine anfängliche Angst beim Dinghifahren komplett verloren.

Morgen wird der Wochenmarkt geplündert, voraussichtliche Abfahrt nach Durchzug der Front am Dienstag oder Mittwoch.






  • 20:32
  • 18.07.2014
  • 38°38.9893'N, 27°13.1490’W
  • 0°/0kn
  • Angra / Ilha Terceira / Azoren / Atlantik
  • Bretagne / Atlantik
  • 24.4°/1018hpa
  • 20,2°
  • 355°/7,4kn
  • 0m

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