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Wochenanfang und das wars…

…zu viel mehr sind wir eigentlich nicht gekommen. Jetzt nutze ich gerade mal die Gunst der Stunde, dass gerade mal keiner heult, schreit, kackt, trinkt, eifersüchtig ist, spielen will, zum Supermarkt gefahren werden muss oder in die Spielgruppe. Ja, hat sich nen bisschen verändert, nach der ersten Begeisterung, den ganzen Wünschen im Internet, den ganzen lieben Mails unserer Freunde und Familie, holt uns der Alltag ein. Am Abend, wenn der kinderrelevante Teil des Alltags vorbei ist, meint mit viel Geschrei Maya den Einschlafpunkt erreicht hat, Lena den letzten Tropfen aus Mama rausgeholt, fallen die Eltern zum Teil nur noch in Ihre LADY Kuschelecken, jeder für sich und versuchen die restliche Zeit sinnvoll zu verbringen. Doch um die Tageszeit ist man nach so einem FressKackHeulSpielElternseinTag alles andere als motiviert um Logbuchberichte, kleine Jobs, Mails oder sogar noch handwerkliche Arbeiten zu realisieren. Ganz im Gegenteil haben wir dann eher lieber ein Glas Rotwein in der Hand, eine DVD und lassen uns berieseln, ablenken, auftanken für den nächsten Tag. Auf der einen Seite fehlen die Türen, die eigenen Zimmer, auf der anderen Seite sehen wir bei den anderen niedergelassenen Jungfamilien, dass so was nur zu noch mehr Chaos führt. Wir sind immer noch glücklich auf dem Boot zu leben, haben uns noch keine Immobilien angeschaut und trotz aller Erwartungen auch noch keine Bewerbungen geschrieben um Job und Aufenthaltsgenehmigung in die Wege zu leiten. Ganz im Gegenteil habe ich letzte Nach geträumt 40 Meilen südlich von Cape Town gestanden zu haben und zwei Yellowfinthunas mit je 20 Kilo gefangen zu haben. Aber eben nur geträumt. In Thailand oder Malaysia währen wir schon längst wieder unter Segeln. Lena hätte schon ihre ersten 100 Meilen und die erste Nacht auf See hinter sich und vor der Insel Rock Nock würden wir schon längst wieder abwechselnd zum schnorcheln um die Lady schwimmen. Würde, hätte und so weiter… Aber wir sind nicht in Thailand. Inseln gibt es nicht am Kap der guten Hoffnung und nen Familiensegelrevier ist nicht in Sicht solange man nicht erst mal mindestens 3000 Meilen Richtung Nord gesteuert hat. Und so wie es in Deutschland jeden Tag wärmer wird (Oder auch nicht! Aber theoretisch!) wird es hier jeden Tag kälter. Nachts um die 16 Grad, fast ist der Punkt für den Heizlüfter erreicht, gut das Strom pauschal berechnet wird. In einer Woche bekommen wir Besuch von Oma Brigitte aus Düsseldorf und schon bald danach fährt Natale selbst mit den beiden Rackern nach Deutschland. Gut so. Die LADY wartet auf Liebe vom Skipper, ich habe sogar schon einen Local der mir bei den Aufgaben helfen soll organisiert.

So weit so gut. Das wärs von der LADY im Moment. So mal ein Überblick. Wir sind der festen Meinung das wir die Situation im Griff haben ;-))) und wenn Lena erst mal den Kopf selber gerade halten kann, also in sechs bis acht Wochen, dann sollten wir so weit sein, wieder eine Art von Regelmäßigkeit in unser Leben gebracht zu haben.






  • 07:38
  • 25.03.2007
  • 34°02.49S, 025°02.65E
  • Knysna/Süd Afrika
  • 20°C
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